Zehn Miet-Wohneinheiten sollen Mitte 2022 bezugsfertig

Grün, barrierefrei und zu mieten: Am Rhynerberg entsteht großes Mehrfamilienhaus

Investor Klaus Niehörster (links) und Architekt Jens Berghaus auf dem Grundstück am Rhynerberg in Hamm Rhynern wo ein neues Haus für Familien entstehen soll
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Freuen sich auf den Baustart: Investor Klaus Niehörster (links) und Architekt Jens Berghaus auf dem Grundstück am Rhynerberg. Im Hintergrund die Reste des abgerissenen Einfamilienhauses, die ausgedruckten Grafiken zeigen das geplante Mehrfamilienhaus mit der Sicht von der Straße Rhynerberg sowie der Rückansicht.

Noch ist es nur ein Schuttberg. Er wird aber bald der Untergrund für ein neues Mehrparteienhaus am Rhynerberg sein. Die Mietwohnungen sollen auch für Familien geeignet sein.

Rhynern – In Rhynern entsteht neuer Wohnraum. Zehn Miet-Wohneinheiten sollen Mitte 2022 am Rhynerberg bezugsfertig sein. Die Arbeiten für den Neubau eines Mehrfamilienhauses starten Anfang des kommenden Jahres. Auf dem rund 1.500 Quadratmeter großen Grundstück stand zuvor ein Einfamilienhaus, das zuletzt einige Zeit leer stand. Der neue Eigentümer Klaus Niehörster hat die marode Immobilie bereits abreißen lassen. Ein großer Berg Bauschutt ist davon übrig geblieben. Daneben steht ein Bagger, der quasi nur darauf wartet, wieder bewegt zu werden.

Und das Warten hat ein Ende. Da nun die endgültige Baugenehmigung vorliegt, können die Ausschreibungen beginnen, verrät der Architekt Jens Berghaus, der sich in Hamm unter anderem mit dem Bau der Haldenzeichen im Lippepark einen Namen gemacht hat. Ein Baustart Anfang Januar sei realistisch. Ziel sei es, die Aufträge an Firmen aus der Region zu vergeben. Auch die anschließende Vermarktung der Mietwohnungen werde mit dem Makler-Büro Schimmelschulze aus Berge von ortsansässigen Firma durchgeführt.

Barrierefrei und für Familien geeignet

Das Gebäude wird über dem Keller zweieinhalb Geschosse haben. In Erd- und 1. Obergeschoss plant Berghaus jeweils vier Wohnungen mit Größen zwischen 77 und 90 Quadratmetern. Dazu kommen zwei Penthouse-Wohnungen mit 124 und 127 Quadratmetern. Alle Wohnbereiche werden barrierefrei und behindertengerecht sein sowie einen Balkon oder eine Terrasse haben. „Wir achten darauf, dass die Wohnungen für Familien geeignet sind, sie werden also mindestens zwei Schlafzimmer haben“, so Niehörster mit Blick auf die familienfreundliche Infrastruktur in der Nähe.

Viel Grün am Rhynerberg

Dass der Bauschutt des abgerissenen Hauses nicht abtransportiert worden ist, hat einen einfach Grund. Er wird als Untergrund für den Neubau wiederverwendet. Es werden 40 Prozent der Grundstücksfläche neu bebaut, es werde keine neue versiegelte Fläche geben, verspricht der Investor und Bauherr. „Da die Dachfläche komplett begrünt wird, erreichen wir, dass 85 Prozent des Grundstücks begrünt sein wird“, so Niehörster.

Zweieinhalb Geschosse wird das Gebäude am Rhynerberg nach der Fertigstellung haben.

Ohnehin habe er sich bei der Planung viele Gedanken gemacht, um Umwelt und auch Nachbarn so wenig wie möglich zu belasten. Neben der energiesparenden Bauweise sei der Parkraum ein wichtiges Thema gewesen. Zehn Wohneinheiten bedeuten nun einmal automatisch auch Pkw, die irgendwo abgestellt werden müssen. Im öffentlichen Raum gibt es dort kaum Alternativen. Niehörster hat sich für den kostspieligen Bau einer Tiefgarage entschieden, womit gleichzeitig auch ein Großteil der Grünfläche als Garten erhalten bleibt. Zehn Stellplätze, zum Teil mit E-Ladestationen, werden im Keller entstehen. Dazu kommen zwei private Stellflächen auf dem Grundstück sowie drei öffentliche Stellplätze, die im Zuge des Neubaus entlang des Grundstücks im kleinen Stichweg am Rhynerberg entstehen.

Gleichzeitig hat die Stadt durch die Baumaßnahme die Möglichkeit, demnächst die Einfahrt in den Stichweg etwas zu verbreitern, da sie einen Teil des Grundstück erworben hat. Die Planungen für den Erstausbau der Stichstraße liegen bereits in der Schublade und sind aber mit Beginn der Corona-Pandemie zumindest öffentlich noch nicht weiter verfolgt worden.

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