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Hammer Neonazi Krolzig: Anklage wegen Volksverhetzung

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Von: Martin von Braunschweig

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Der Dortmunder Rechtsextremist Sascha Krolzig
Der Rechtsextremist Sascha Krolzig bei einem Auftritt. (Archivbild) © RUHR24

Der aus Hamm stammende Rechtsextremist Sascha Krolzig muss sich wegen Volksverhetzung vor dem Dortmunder Landgericht verantworten.

Dortmund/Hamm – Der 35-jährige ehemalige Gründer der „Kameradschaft Hamm“, Sascha Krolzig, soll als Herausgeber der Zeitschrift „N.S. Heute“ zahlreiche Texte mit strafrechtlich relevantem Inhalt veröffentlicht haben. Dafür muss er sich nun in Dortmund vor dem Landgericht verantworten.

Die von der Staatsanwaltschaft als volksverhetzend eingestuften Texte stammen zwar nicht aus Krolzigs Feder. Als Verantwortlicher für das Magazin müsse er sich den Inhalt jedoch auch selbst zurechnen lassen. Die Verfasser stellen in den Texten unter anderem führende Nationalsozialisten mit Heiligen der katholischen Kirche gleich.

Krolzig, der in Dortmund wohnt, wehrt sich gegen die Vorwürfe. In einer ersten Stellungnahme vor Gericht bezeichnete er die Anklage als „absurd“. In Krolzigs Augen sind sämtliche Inhalte vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Der 35-Jährige ging sogar so weit, sich mit dem seit Jahren inhaftierten Wikileaks-Gründer Julian Assange auf eine Stufe zu stellen.

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