Nachhaltige Entwicklungshilfe

Nelli Foumba vermittelt zwischen Europa und Afrika

Malwischer Staatspräsident Staatspräsidenten Dr. Lazarus McCarthy Chakwera und Nelli Foumba Soumaoro
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Auf Staatsbesuch: Nelli Foumba Soumaoro (rechts) aus Hamm und der Malawische Staatspräsidenten Dr. Lazarus McCarthy Chakwera.

Nelli Foumba Soumaoro kam vor knapp 15 Jahren als Flüchtling nach Hamm. Er besuchte später die Elisabeth-Lüders-Schule, war dort Schülersprecher, machte am Berufskolleg sein Fachabitur und studierte an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt „Armut und Flüchtlingsmigration“. Ehrenamtlich engagierte er sich zudem in der Flüchtlingsarbeit in Hamm. 2015 bekam er unter anderem dafür den Multi-Kulti-Preis des Multikulturellen Forums NRW.

Hamm – Vor sieben Jahren gründete Soumaoro außerdem die Firma „Komm Mit Afrika“ in Hamm. „Sie soll ein Bindeglied zwischen deutschen und afrikanischen Unternehmern“, erklärt er. Mittlerweile ist das Unternehmen in zwölf afrikanischen Ländern tätig und hat Kooperationspartner und Investoren in vielen europäischen Ländern angeworben.

Dass es funktionieren kann, zeigen etliche Projekte, die in Afrika mit Hilfe von deutschen Investoren beziehungsweise mit Hilfe von „Komm Mit Afrika“ umgesetzt wurden. Dazu gehört unter anderem ein Micro-Kredit-Projekt sowie der Bau eines Hospitals in Guinea.

Erst Anfang dieser Woche ist Soumaoro aus Malawi zurückgekehrt, wo er auf Einladung des dortigen Staatspräsidenten Dr. Lazarus McCarthy Chakwera zu Besuch war. Bei diesem Besuch ging es zum einen darum, den geplanten Besuch Chakweras in Deutschland vorzubereiten, als auch Projekte anzustoßen. „Ziel war es, verschiedene Investitionsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, im Bereich erneuerbare Energie und grüne Wasserstoffproduktion zwischen Malawi und deutschen Investoren zu besprechen“, sagt der Hammer Unternehmer. Das sei auch sehr erfolgreich verlaufen. „Ich freue mich darauf, den Präsidenten sehr bald in Deutschland begrüßen zu dürfen, wo er die geplanten Investitionen mit den deutschen Investoren abschließen wird“, sagte Soumaoro.

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