Bürgergemeinschaft Weetfeld: „Nein“ zur dauerhaften Brückenöffnung

Von wegen „Durchfahrt verboten“: Nach den Vorstellungen von CDU und FDP soll die Autobahnbrücke Osterbönener Weg/Poilstraße dauerhaft und durchgehend von beiden Seiten befahrbar sein und nicht in einem Wandehammer auf Hammer Seite enden. ▪

WEETFELD ▪ Heftige Kritik äußerte die Bürgergemeinschaft (BG) gegen die Zerstörung der Weetfelder Landschaft am Vorstoß von CDU und FDP, die Autobahnbrücke Osterbönener Weg/Poilstraße dauerhaft und durchgehend für Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge zu öffnen (unsere Zeitung berichtete). In diesem Zusammenhang verwies der Vorsitzende, Rudolf Franke-Herold, auf einen Ratsbeschluss aus dem Jahre 2008, der von CDU, FDP und SPD mitgetragen wurde. „Und dieser sieht nun einmal einen Wendehammer auf Hammer Seite und damit die Abbindung der Wilhelm-Lange-Straße vor“, so Franke-Herold. Insofern sei die Rechtslage eindeutig.

Warum jetzt einige Politiker ankommen und die dauerhafte und durchgehende Öffnung der Brücke fordern, ist für die BG „nicht nachvollziehbar“. 15 Jahre sei man ohne Brücke ausgekommen. Und trotzdem habe der Verkehr funktioniert, so die BG. Möglichkeiten, gegen den geplanten Wendehammer vorzugehen, habe es im Rahmen des Planverfahrens reichlich gegeben. „Aber alle Politiker von CDU, FDP und SPD haben ihn und damit das gesamte Verkehrskonzept für den Inlogparc mitgetragen“, gab der Vorsitzende zu bedenken.

Ins gleiche Horn stieß sein Vertreter, Heinz Haeske. „Sollte der Ratsbeschluss gekippt werden, verliert die Politik ihr letztes Stückchen Glaubwürdigkeit“, sagte Haeske. Und natürlich werde man dies dann auch der Klage gegen den Inlogparc beifügen. Aus Sicht der BG dürfte die Stadt wenig Interesse daran haben, das Verfahren neu aufzurollen. Angeblich wolle ja sie mit Freigabe des Haushalts durch den RP mit der Erschließung des Inlogparcs beginnen. Diese würde sich dann weiter verzögern. Gespannt sei man zudem darauf, wie die SPD auf den Vorstoß reagiert. ▪ stg

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