Naschen statt Musik – Was hat ein Food Festival zu bieten?

+
Vegane Brotaufstriche werden auf dem Food Festival angeboten.

Hamm - Am 23. und 24. September kommt der „Street Food Circus“ nach Hamm. Was es mit so einem Food Festival auf sich hat, erfuhr yourzz-Reporterin Juliane Aldag im Interview mit dem Projektmanager Christian Schwager.

Christian Schwager organisiert den "Street Food Circus".

Was ist eigentlich ein Food Festival? 
Christian Schwager: Auf einem Food Festival präsentieren verschiedenste Anbieter ihre Speisen aus aller Welt. In Food Trucks und Ständen wird live vor den Augen des Besuchers frisch gekocht und gebraten. Im Vergleich zum klassischen Fast Food ist die Auswahl und Qualität des Essens größer und man kann auch neue, unbekannte Dinge probieren.

Woher kommt der Name „Street Food Circus“? 

Schwager: Der Name Street Food Circus kommt daher, dass wir ähnlich wie in einem Zirkus, jedem Besucher eine Vielzahl an bunten Attraktionen bieten wollen. Wie ein Zirkus reisen wir jede Woche von Stadt zu Stadt.

Und woher stammt das Konzept?

Schwager: Das Konzept des Food Festivals stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat sich in Europa vor einigen Jahren zunächst in Großstädten etabliert. Wir finden, dass Street Food eine tolle Sache für jedermann ist und fahren deshalb bewusst auch kleinere Städte an.

Weshalb sind Food Festivals so beliebt? 

Schwager: Food Festivals sind für die meisten Besucher neu, aufregend und vor allem lecker. Gutes, leckeres Essen ist immer ein super Argument.

Sind Food Festivals vor allem bei jungen Leuten im Trend? Oder ist das ein falscher Eindruck? 

Schwager: Auf unseren Events ist das Publikum tatsächlich sehr gemischt. Viele junge Leute, viele Familien, aber auch Senioren und Erwachsene. Street Food beschränkt sich nicht nur auf junge Leute, sondern ist für jeden da.

Wer kann seine Produkte auf Food Festivals anbieten? 

Schwager: Jeder, der Elan, leckere Speisen und einen schicken Auftritt mitbringt, kann sich gerne bei uns melden. Was muss bei der Planung eines solchen Events beachtet werden? Schwager: Hierbei sind viele Dinge zu beachten. Die Planung und Akquise der Aussteller, der Aufbau, das eigene Personal, Vorschriften der jeweiligen Stadt und noch vieles, vieles mehr.

Was kommt bei den Besuchern am besten an? 

Schwager: Die großen Renner sind bei jedem Event die Pulled Pork Fries von Mr. Burns und die Burger von der Burger Biene aus Osnabrück. Aber je nach Ort kommen auch unterschiedliche Konzepte gut an. In Weyhe zum Beispiel war israelisch-veganes Essen der erste Anlaufpunkt.

Welche Kritikpunkte äußern Besucher und wie versuchen Sie dem entgegenzuwirken? 

Schwager: Kritik kommt häufig auf, wenn Aussteller am Sonntag, frühabends, ausverkauft sind. Hier versuchen wir natürlich immer, bei den Besuchern Verständnis zu wecken. Die meisten wissen aber natürlich, dass eine genaue Warenplanung sehr schwierig ist. Wir sehen es so: lieber ausverkauft als wertvolles Essen wegschmeißen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare