Suchaktion im Süden von Hamm

Nächtlicher Hubschrauberlärm im Dreiländereck: Das war der Grund

Ein Polizeihubschrauber wie dieser war am frühen Samstagmorgen über dem Stadtbezirk Rhynern unterwegs.
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Ein Polizeihubschrauber wie dieser war am frühen Samstagmorgen über dem Stadtbezirk Rhynern unterwegs.

Etliche Bewohner des „Dreiländerecks“ im Hammer Süden wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag von lautem Hubschrauberlärm und grellem Licht geweckt. Wir haben nachgefragt - und Antworten erhalten.

Hamm-Süden - Zwischen 1.55 und 2.15 Uhr am Samstagmorgen war die Hammer Polizei mit einem Hubschrauber im Bereich der Konrad-Adenauer-Realschule unterwegs. Der Helikopter flog so tief, dass sein Propellerlärm viele Menschen in den Stadtteilen Rhynern, Berge und Westtünnen aus dem Schlaf riss. Noch dazu leuchtete ein Suchscheinwerfer den Boden grell aus. Leser meldeten, dass sich der Krach schließlich in Richtung Autobahn entfernte.

Nach Angaben aus der Leitstelle war der Hubschrauber von Streifenpolizisten zur Unterstützung einer bis dahin zu Fuß und mit Streifenwagen durchgeführten Suchaktion angefordert worden. Im Bereich der Realschule beziehungsweise der umliegenden Felder sei ein Jugendlicher „in hilfloser Lage“ gesehen worden. Der 15-Jährige war, wie sich auf Nachfrage herausstellte, zuvor von seinen Eltern bei der Polizei als vermisst gemeldet worden.

Tatsächlich habe der Hubschraubereinsatz zum Auffinden des Vermissten geführt, erklärte ein Polizeisprecher. Der junge Mann sei von den Polizisten unversehrt in die Obhut seiner Eltern übergeben worden.

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