Großfamilien prügeln sich im Hammer Westen erneut

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Die Polizei musste gestern Nachmittag zur Wilhelmstraße ausrücken.

[UPDATE 8.30 Uhr] HAMM - Zwei offensichtlich tief verfeindete Großfamilien aus dem Hammer Westen sind am Sonntagnachmittag erneut aufeinander losgegangen. Die Hitzköpfe gerieten gegen 17 Uhr in dem gemeinsam bewohnten Haus an der Wilhelmstraße aneinander.

Mit allem, was man sich nur habe greifen können, hätten die rund 20 aus dem syrisch-arabischen Raum stammenden Beteiligten aufeinander eingeprügelt, hieß es von der Hammer Polizei, die mit mehreren Streifenwagen vor Ort war. Hierbei seien auch Stichwaffen, Schlagstöcke und andere Schlagwerkzeuge eingesetzt worden. Drei Personen seien leicht verletzt worden; darunter hätten sich dieses Mal keine Kinder befunden. Die Verletzten wurden ambulant behandelt, wobei zwei der Geschädigten in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten.

Bereits am 17. März hatten sich die verfeindeten Lager im Ebertpark eine ähnliche Auseinandersetzung geliefert (WA.de berichtete hier). Mit Knüppeln und Baumästen hatten sich 15 bis 20 Personen zwischen 12 und 51 Jahren malträtiert. Mehrere Personen hatten zudem Biss- und Kratzwunden davongetragen.

Die Polizei ermittelt seitdem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Was Auslöser der erneuten Prügelei war, blieb zunächst - auch aufgrund von massiven Sprachproblemen - unklar. Zwei Geschädigte haben Strafanträge gestellt, die Anzeige wird entsprechend vorgelegt. Den Mitgliedern beider Großfamilien wurde im Wiederholungsfalle die sofortige Ingewahrsamnahme in Aussicht gestellt. - fl/WA

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