Nach Gasleck: Bohrloch in Pelkum wird diese Woche verfüllt

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Bei geothermischen Bohrungen in Pelkum trat am Mittwoch Gas aus. Rund 300 Anwohner mussten evakuiert werden.

Hamm - Das Bohrloch an der Kamener Straße/Ecke Im Westfeld, aus dem bei geothermischen Bohrungen eine große Menge Methangas ausgeströmt war, soll noch in dieser Woche verfüllt werden.

Das ist das Ergebnis eines Arbeitsgesprächs, an dem gestern Vertreter der Stadt, der Bezirksregierung Arnsberg, des Geologischen Dienstes und der Deutschen Montan Technologie (DMT) teilnahmen.

Nicht abschließend geklärt werden konnte hingegen die Frage, wie die Stadt Hamm künftig mit dem Thema „Erdwärme“ weiter verfahren wird. Fest steht: Sämtliche Anträge – und davon gibt es laut Stadtsprecher Lukas Huster stadtweit etwa eine Handvoll – liegen auf Eis. „Und das für die nächsten Wochen.“

Alle Infos zum Gasaustritt an der Kamener Straße

Grund hierfür ist, dass die Stadt noch zu wenig über den Gasaustritt weiß und sie ein ähnliches Szenario bei künftigen Erdwärme-Bohrungen verhindern möchte: Handelt es sich um organisches Gas vermoderter Pflanzen oder um Grubengas, das im Laufe der Jahre nach oben gestiegen ist?

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Und: „Gibt es eine Möglichkeit, durch den Einsatz technischen Geräts das Anbohren einer Gasblase zu verhindern?“ Deren Größe hatte selbst die Experten überrascht. Infolge des Gastaustritts waren rund 300 Anwohner evakuiert worden und mussten die Nacht zu Donnerstag woanders verbringen.

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