40-Jährige verurteilt

Bewährungsstrafe nach skurrilem Überfall mit Pürierstab

Die Räuberin hatte einen Pürierstab dabei, den sie in einen Jutebeutel gesteckt hatte.
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Diesen Pürierstab hatte die Räuberin dabei.

Mit dem Kopf eines Pürierstabs bewaffnet versuchte eine 40-Jährige im Januar 2019, eine Pelkumer Spielhalle zu überfallen. Ihr Versuch scheiterte, der Fall machte bundesweit Schlagzeilen. Nun wurde die Frau verurteilt. Sie hatte noch einiges mehr auf dem Kerbholz.

Hamm – Das perfekte Verbrechen sieht anders aus: Am 22. Januar 2019 überfiel eine 40-jährige Hammerin eine Spielhalle in Pelkum. Dabei hatte sich die Räuberin mit dem Kopf eines Pürierstabes bewaffnet. Das Küchengerät hatte sie in einen Jutebeutel gestopft und die Spielhallenaufsicht aufgefordert, „Money, Money“ herauszurücken. Der Plan scheiterte damals krachend. Die Aufsichtskraft nahm der mit einem Motorradheim „getarnten“ Räuberin kurzerhand den Jutebeutel ab, und die Täterin flüchtete zu Fuß aus dem Etablissement.

Der Fall war derart skurril, dass er bundesweit in die Schlagzeilen kam. Jetzt kam es vor dem Hammer Schöffengericht zum Nachspiel. Die 40-Jährige hatte noch eine Reihe weiterer Straftaten begangen und wurde letztlich zu zwei Bewährungsstrafen von einem und von einem Jahr und vier Monaten verurteilt.

Unter anderem hatte die Frau an Tankstellen für Kleinstbeträge getankt und nicht bezahlt, war unter Drogeneinfluss Auto gefahren und hatte in einem Fingernagelstudio die Einnahmen gestohlen. Der Hammerin wurde zur Auflage gemacht, sich einer Therapie zu unterziehen.

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