Suche nach Fotos und Videos zur weiteren Ermittlung 

Angriff auf Polizisten auf der Meile: Zahl der Beschuldigten steigt

+
Der Angriff auf die Polizisten ereignete sich Ende August auf der Meile. 

Hamm – Der Fall hat hohe Wellen geschlagen, und die Ermittlungen zu dem Angriff auf vier Polizisten, die sich Ende August außerhalb ihres Dienstes zum Feiern auf der Südstraße aufgehalten hatten, dauern an. Inzwischen hat sich die Zahl von zwei auf vier Beschuldigte erhöht.

Das sagte Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel auf Nachfrage. Bei den vier Beschuldigten handelt es sich um zwei 20-Jährige, einen 19- und einen 21-Jährigen. Drei von ihnen haben einen deutschen Pass, einer hat die türkische Staatsangehörigkeit. Gesinnungsmäßig sei das Quartett nach jetzigem Erkenntnisstand keiner bestimmten Gruppierung zuzuordnen. Keiner der vier sei polizeilich bisher durch Körperverletzungsdelikte in Erscheinung getreten. 

Zwei der Beschuldigten hatte die Polizei noch in der Tatnacht festgenommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Insgesamt sollen zehn oder auch mehr Personen an dem Angriff beteiligt gewesen sein. Ein wesentlich schärferes Bild zum Ablauf der Ereignisse hätten die Ermittler bisher nicht gewonnen, so der Staatsanwalt. 

Ohne Erfolg blieb der Aufruf der Dortmunder Polizei an Zeugen, eventuell gefertigtes Foto- und Videomaterial zur Verfügung zu stellen. „Es ist nichts Verwertbares eingegangen“, so Schulte-Göbel. Nach Aussage des Hauptgeschädigten seien er und seine drei Kollegen wohl nicht als Polizisten erkannt worden. Es sei bei einem der Tat vorausgegangenen Wortwechsel nicht um Dienstliches gegangen.

Lesen Sie auch:

- Zur Diskussion um Angriff auf Polizisten

Polizei, Funk, Kameras: So sollen sich Meilen-Gäste sicherer fühlen 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare