Nach Amokfahrt: Frühlingsfest findet statt wie geplant

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Symbolbild

Hamm - Für das Frühlingsfest in der Hammer Innenstadt wird es auch nach dem Amoklauf von Münster keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen geben. Das sagt ein Sprecher der Hammer Polizei. Das Fest wird nach Auskunft des Stadtmarketings wie geplant stattfinden.

Beim Frühlingsfest werde die Innenstadt großflächig bespielt, sagte Klaus Ernst, Leiter des Hammer Stadtmarketings, unserer Redaktion. "Es ist nicht möglich, die Innenstadt zu verbarrikadieren", erklärte er. Anders sei die Situation beim Weihnachtsmarkt gewesen, der örtlich sehr konzentriert ist: Um diesen abzusichern, hatte die Polizei mobile Straßensperren aufgestellt, außerdem waren Polizisten mit Maschinenpistolen und Splitterschutzwesten unterwegs.

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Beim Frühlingsfest heute ist nichts derartiges geplant, sagte ein Polizeisprecher unserer Redaktion. "Für uns ist das ein ganz normaler verkaufsoffener Sonntag", sagte er. "Das war offenbar ein verwirrter Einzeltäter. Bei aller Tragik rechtfertigt das Geschehen aus unserer Sicht nicht, weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen", ergänzte er. Die Polizei mache sich vor verkaufsoffenen Sonntagen immer Gedanken über die Sicherheitslage. Letztlich arbeite sie aber an diesen Tagen so ähnlich wie unter der Woche auch. Sie rechne lediglich damit, dass die Innenstadt voll ist und es mehr Ladendiebstähle und Autounfälle gebe als sonst.

Frühlingsfest heute von 13 bis 18 Uhr wird in der ganzen Innenstadt gefeiert: etwa mit einer Autoschau an Weststraße und Pauluskirche, einem Oldtimer-Treff an der Bahnhofstraße sowie der Klimameile im Umfeld des Bahnhofs. Auch im Martin-Luther-Viertel können die Hammer den Frühlings feiern. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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