Müllvermeidung auf dem Schulhof: ASH verteilt Brotdosen an Schulanfänger

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Dosen statt Alufolie: Stadtkämmerer Markus Kreuz (links), ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch (Mitte) und Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks präsentieren die neuen Butterbrotdosen.

Seit 24 Jahren setzt der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) schon bei den jüngsten Schülern in Hamm auf das Thema „Abfallvermeidung“. Traditionell gehört dazu zum Schuljahresbeginn die Verteilung der praktischen und wiederverwendbaren Brotdosen – wegen der Corona-Krise entfällt allerdings die persönliche Übergabe.

Hamm – Die kleine Box besitzt eine große Wirkung: Dank der Butterbrotdosen werden Verpackungsmaterialien wie Plastiktüten und Alufolie überflüssig. Pro Schüler werden durchschnittlich rund 25 Rollen Alufolie während der Grundschulzeit eingespart. Auch wenn Alufolie gut verwertet werden kann: Für ihre Herstellung sind wertvolle und immer seltenere Rohstoffe und ein hoher Energieaufwand erforderlich. „Uns ist es wichtig, die Kinder so früh wie möglich für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Die fast ein Vierteljahrhundert alte Aktion ist das beste Beispiel dafür, wie einfach Abfallvermeidung funktioniert“, erklärt Stadtkämmerer und für den ASH zuständiger Dezernent, Markus Kreuz.

Schon seit 1997 verteilt der ASH die bunten Butterbrotdosen an alle Erstklässler der Grund- und Förderschulen im Hammer Stadtgebiet – in diesem Jahr sind es rund 1700 Stück. „Das Thema Abfallvermeidung ist so präsent wie nie zuvor. Und jeder von uns kann mit kleinen Taten – wie mit der wiederverwendbaren Brotdose – dazu beitragen, den Klimawandel ein Stück weit zu verlangsamen“, sagt ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch. „Damit die Aktion wie bereits in den letzten zwei Jahrzehnten auch ein voller Erfolg bleibt, bitten wir die Eltern, die Aktion zu unterstützen und die Dosen ihren Kindern täglich in die Schule mitzugeben. So wird das Thema Abfallvermeidung bereits schon früh in den Alltag integriert und man ist somit auch ein Vorbild für andere, sich für den Umweltschutz einzusetzen“, ergänzt Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks. - WA

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