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Spatenstich für Ulu-Moschee in Herringen

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© Mroß

HAMM ▪ Mit einer feierlichen Zeremonie feierten am Samstag rund 400 Gläubige und Gäste die Erteilung der Baugenehmigung für die neue Ulu-Moschee in Herringen.

Rund zwei Jahre nach der ersten Vorstellung der Pläne konnte am Samstagnachmittag der erste symbolische Spatenstich für den Neubau durchgeführt werden. Zuvor überreichte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann symbolisch die erteilte Baugenehmigung an den Vorstandsvorsitzenden der Ulu-Moschee Yakup Türan. Hunsteger-Petermann zeigte sich stolz, dass der Rat der Stadt Hamm und die Bezirksvertretung Herringen geschlossen hinter dem Projekt stehen. Als Dank für die Unterstützung überreichte die Gemeinde zwei Dankesplaketten an den Rat und die Bezirksvertretung. Unter dem Beifall der Anwesenden betonte Hunsteger-Petermann, dass es selbstverständlich sein müsse, dass jede Religion ihre Gotteshäuser bauen dürfe.

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Er rief dazu auf, zusammen zu stehen und gemeinsam gegen jede Form des Terrorismus vorzugehen. Mit dem Neubau sei ein weiteres Stück Normalität für Muslime in Hamm erreicht und der Islam in Hamm angekommen, unterstrich Muharrem Uslubas, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt, während Türan sich darüber freute, diesen wichtigen Tag gemeinsam mit den deutschen Freunden feiern zu können. Alle Redner waren sich einig, dass die Moschee auch ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und ein friedliches Miteinander in der Stadt sei. Trotz kalter Temperaturen wurde noch lange bei türkischen Köstlichkeiten und Musik gefeiert. ▪ ck

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