Seit neun Jahren ungelöst

Mordfall Monika: Können LKA-Spezialisten den Täter überführen?

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Vom Mörder der 32-jährigen Prostituierten, die in jener Nacht vermutlich von einem Freier erdrosselt worden war, fehlt bis heute jede Spur.

Hamm - Der Mordfall Monika jährt sich in der Nacht zu Mittwoch zum neunten Mal. Vom Mörder der 32-jährigen Prostituierten, die in jener Nacht vermutlich von einem Freier erdrosselt worden war, fehlt bis heute jede Spur.

Ihr Leichnam wurde knapp zwei Wochen später, am 18. Juni 2009 unweit des Sachsenwegs in Heessen von einem Spaziergänger gefunden. Die Chance, dass sich heute noch jemand an die Ereignisse von jener Freitagnacht, in der sie gegen Mitternacht an der Heessener Straße wohl in den Wagen eines Freiers einstieg, tendieren gen Null.

Die letzten Hinweise in dem Fall gingen vor mehreren Jahren bei der Polizei ein. Zweimal wurde der Fall auch fürs Fernsehen aufgearbeitet, aber auch daraus ergaben sich keine konkreten Ansatzpunkte für die Ermittler. Eine heiße Spur hat es in diesem Fall ohnehin nie gegeben. Möglicherweise wird sich das aber noch einmal ändern.

Zu Beginn dieses Jahres wurde schließlich im Landeskriminalamt (LKA) in Düsseldorf eine Abteilung samt Datenbank eingerichtet, deren Mitarbeiter sich um die unaufgeklärten und teils Jahrzehnte zurückliegenden Kapitaldelikte in NRW – die so genannten „Cold Cases“ – kümmern sollen. Noch wurde der Fall Monika von den Profilern und Spezialisten dort nicht bearbeitet. „Aber es könnte durchaus sein, dass das noch geschehen wird“, sagte Henner Kruse, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund, auf WA-Anfrage.

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