Erweiterungspläne am Standort Rhynern sind passé

Finke: Möbel-Discounter "Preisrebell" wird nicht gebaut

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Hamm - Der Neueigentümer der Finke-Möbelhäuser, die zur Krieger Handel SE gehörende Möbelhandelskette Höffner, hat die Erweiterungspläne am Standort Rhynern zu den Akten gelegt. Unternehmenssprecher Michael Cramer erklärte gegenüber dem WA, dass der Bau eines dritten Gebäude-Komplexes auf dem Gelände an der A2 vom Tisch sei.

Finke hatte dort ursprünglich unter dem Titel „Preisrebell“ für seine Billigmöbelschiene ein weiteres 5000 Quadratmeter großes Gebäude errichten wollen.

Gleichzeitig gab der Höffner/Krieger-Sprecher für das Unternehmen ein klares Bekenntnis zum Standort in Rhynern ab. „Das Haus spielt definitiv eine ganz wesentliche Rolle in der künftigen Unternehmensstruktur.“ 

Das erst im Jahr 2015 als jüngstes Objekt in der Finke-Kette eröffnete Hauptgebäude werde in den nächsten Jahren „modernisiert“. Der Eingangsbereich werde umgebaut, ebenso soll ein Warenlager angebaut werden. „Wir werden folglich am Standort investieren“, so Cremer.

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Ungewiss ist derweil aber die Zukunft des zweiten Objekts in Rhynern, dem Carré-Markt. In der Belegschaft hält sich seit Längerem das Gerücht, dass Krieger/Höffner dieses Haus aufgeben und an einen Dritten weiterverpachten wolle. 

Unternehmenssprecher Cremer gab dazu weder eine Bestätigung noch ein Dementi ab. „Darüber ist noch nichts entschieden. In diesem Jahr wird aber nichts passieren.“

Etwa 25 der ursprünglich 200 Mitarbeiter haben das mit Wirkung zum 1. November 2018 übernommene Unternehmen nach WA-Informationen inzwischen auf eigenen Wunsch verlassen. 

Damit soll es keine Notwendigkeit mehr für den ursprünglich angekündigten Stellenabbau geben. Im Gegenteil: Dem Vernehmen nach sollen bereits neue Stellen ausgeschrieben sein.

Die im Zuge einer Betriebsvereinbarung im Dezember präsentierten neuen Arbeitsverträge sind nach WA-Informationen von einem Großteil der Belegschaft bislang nicht unterschrieben worden. 

Das Grundgehalt sinkt bei dieser Konstruktion, Provisionen bekommen für die Verkäufer mehr Gewicht. Bis Ende Februar müssen sich die Mitarbeiter entschieden haben, ob sie die Verträge unterzeichnen. Offizielle Stellungnahmen gabe hierzu nicht.

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