immer wieder verschoben

Bahnhof Hamm 4.0: Bis Juni soll der Umbau abgeschlossen sein

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Hamm - Die Modernisierungs- und Umbauarbeiten im Hammer Bahnhof werden im Juni abgeschlossen sein. 

Das kündigte der Leiter Bahnhofsmanagement der DB Netze am Rande der Präsentation des Präventionskonzepts für das Bahnhofsquartier an. 

Abschluss wird immer wieder verschoben

Ursprünglich war einmal vom ersten Quartal 2018 die Rede gewesen, dann von Mai. Noch in diesem Monat soll der neue Info-Schalter in der Halle rechts vom Haupteingang am ehemaligen Döner-Standort in Betrieb gehen. 

Als eine der ersten DB-Informationen in Nordrhein-Westfalen wird es im Hammer Bahnhof dann eine interaktive DB-Info 4.0 geben. Zudem steht den Reisenden dort ein Mitarbeiter zur Verfügung. 

Neuer Außenanstrich und Tunnel mit Hammer Motiven

Ebenfalls noch im März wird der Bahnhof laut Seelmeyer für einen neuen Außenanstrich eingerüstet. Der Anstrich erfolge direkt im Anschluss. Voraussichtlich noch bis Juni dauere es, bis die Wände im Fußgängertunnel unter den Gleisen gestaltet sind. Dort werden großformatige Hammer Motive aufgeklebt. 

Kälte verzögerte die Arbeiten

„Voraussetzung dafür ist eine Mindesttemperatur von fünf Grad“, sagte Seelmeyer. Deshalb hätten die Arbeiten nicht wie ursprünglich geplant schon im Februar ausgeführt werden können. Mit dem Abbau der Werbe-Vitrinen im Tunnel und den neu gestalteten Wänden solle das Erscheinungsbild aufgeräumter wirken.

Juni wird es auch, bis der Bahnhofseingang mit Automatiktüren ausgestattet ist. Dafür sind bauliche Veränderungen notwendig. Ziel ist es laut Seelmeyer, den Eingang während der Arbeiten offen zu halten. 

Auch barrierefreie Bahnsteige geplant

Kritik von Pendlern, der neue Fliesenboden im Bahnhof sei nicht so rutschfest wie angekündigt, nehme die Bahn zum Anlass, die Situation zu beobachten. 

„Die Fliesen sind nach Vorschrift in der entsprechenden Rutschklasse eingebaut worden“, sagte Seelmeyer. Mittelfristig werde die Bahn auch die Oberflächen der Bahnsteige und die Dächer darüber modernisieren. Seelmeyer sprach von einem Zeitraum von vier bis fünf Jahren. Das sei nicht Teil des aktuellen Umbaupaktes gewesen. Ziel sei es, die Bahnsteige barrierefrei zu machen. 

 

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