Fitness, Sport und Kultur

Modellprojekte: Das plant die Stadt Hamm ab einer Inzidenz unter 100

Der Besuch eines Fitnessstudios könnte in Hamm schon bald wieder möglich sein. Die Stadt arbeitet an einem Modellprojekt. (Symbolbild)
+
Der Besuch eines Fitnessstudios könnte in Hamm schon bald wieder möglich sein. Die Stadt arbeitet an einem Modellprojekt. (Symbolbild)

Wenn die Inzidenz in Hamm zuverlässig und an fünf Werktagen in Folge unter der 100er-Marke liegt, will die Stadt zusammen mit dem Land die lange geplanten Modellprojekte umsetzen.

Hamm - Am 9. April hatte das Land NRW Hamm als eine von 14 Modellkommunen ausgewählt. Weil dann aber die Corona-Fallzahlen massiv stiegen - und Hamm zwischenzeitlich sogar NRW-Hotspot Nummer eins war - fiel der anvisierte Projektstart am 26. April ins Wasser. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner179.111 (2019)

Modellprojekte in Hamm im Bereich Kultur und Sport

Jetzt folgt also der zweite Anlauf. Die Planungen dafür liefen in den zurückliegenden Wochen weiter. In Hamm würden vor allem zwei Aspekte im Mittelpunkt stehen, erklärte Oberbürgermeister Marc Herter: Kultur sowie Sport und Fitness in Innenräumen. Was damit im Detail gemeint ist, wollte er noch nicht sagen. „Das machen wir, wenn es soweit ist. Ich bin kein Ankündigungsminister. Davon gibt es mir im Moment zu viele.“

In ihrer Bewerbung hatte die Stadt mit Öffnungen des Einzelhandels und der Außengastronomie in der Innenstadt und dem Allee-Center sowie Lockerungen für Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Kino, Museum etc.) und erweiterte Sportmöglichkeiten überzeugt.

Herter lobt Bürger für Regeltreue

„Es lohnt sich, dass wir jetzt nicht mit den Zahlen zufrieden sind, sondern zusehen, dass sie in eine Erhöhung der Impfquote hinein sinken“, sagte Herter mit Blick auf die anstehenden Lockerungen. „Die Impfquote stimmt uns sehr, sehr zuversichtlich hier im Rathaus, dass die sinkenden Inzidenzen auch Bestand haben.“

Mit Blick auf das zurückgehende Infektionsgeschehen sprach er ein Lob an die Bürger aus: „Das ist eine großartige Gemeinschaftsleistung hier in Hamm - und das trotz des Ausbruchs in der ZUE, der zuletzt die eigentlich schon länger positive Entwicklung überlagerte“, sagte Herter. Zwölf Tage lang sei der Inzidenzwert in Hamm nun um rund 175 Punkte (etwa 60 Prozent) gesunken. Auch die Zahl der Neuinfektionen sei um ein Drittel zurückgegangen.

Nachhall des Infektionsgeschehen ebbt ab

Die Ursache für die so dramatisch gestiegenen Zahlen ist für Herter relativ eindeutig: Zehn Tage nach Ostern habe es in Hamm ein breitflächiges, diffuses Infektionsgeschehen gegeben, dessen Nachhall in den gemeinsam unter Quarantäne stehenden Familien jetzt nach und nach abgeebbt sei.

Die Betroffenen hätten sich vorbildlich an die Isolation gehalten und auch ansonsten hätten die Hammer zuletzt sehr gut die Corona-Regeln befolgt. Auch am Vatertag blieb es nach Angaben der Stadt und der Polizei weitestgehend ruhig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare