Nicht nur grüßen: SPD-Kandidatin Baranski will die Mitte entscheidend voranbringen

20 Punkte für eine bessere Mitte: Stefanie Baranski stellt sich zur Wahl.
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20 Punkte für eine bessere Mitte: Stefanie Baranski stellt sich zur Wahl.

Tradition und Zukunft miteinander verbinden, neue Ideen entwickeln und Bewahrendes erhalten: Stefanie Baranski will einen Spagat schaffen, wenn sie zur Bezirksvorsteherin im Bezirk Mitte gewählt wird.

Hamm-Mitte – Die 40-Jährige tritt bei den Kommunalwahlen am 13.September für die SPD an und will in den nächsten Jahren den Bezirk weiterentwickeln. Im Hammer Westen aufgewachsen liegt ihr die Entwicklung des Stadtbezirkes am Herzen.

An entscheidender Stelle will sie nun Verantwortung übernehmen. Baranski versteht das Amt – die Hammer SPD spricht von Bezirksbürgermeistern – nicht als „Grüßtante“ und Übermittlerin von Glückwünschen, sondern vielmehr als gestaltende und ausgleichende Kraft, um den Stadtbezirk entscheidend nach vorne zu bringen.

Ihr Programm umfasst 20 Punkte und lässt sich in mehr Grün, mehr Kultur, mehr Aufenthaltsqualität für eine lebendige Innenstadt zusammenfassen. Dabei hat sie vor allem Familien im Blick, die sich in ihrem Bezirk wohlfühlen sollen:

  • Für die Naherholung sollen Schillerplatz, Friedrich-Ebert-Park und Otto-Kraft-Platz genutzt werden. Platz für Fitnessgeräte sowie Bewegungslandschaften für alle Generation sollen geschaffen werden.
  • Im Kentruper Weg soll die SEG den ehemaligen Nazitreff kaufen und in ein Kreativzentrum entwickeln.
  • Die Aufenthaltsqualität am Bahnhof soll durch mehr Grün und Spielgeräte erhöht werden. Das Viertel soll insbesondere für Dienstleister und Büros nutzbar sein.
  • Autofrei soll das Martin-Luther-Viertel werden. Damit soll Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität einkehren und das Viertel als Kunst- und Kulturviertel gestärkt werden. Zugleich will Baranski das Westentor als zentralen Punkt der Innenstadt neu gestalten.

Für ihren Bezirk will Stefanie Baranski eine Verkehrswende erreichen und mehr Bus und Radverkehr im Bezirk haben. Dazu sollen Straßen zurückgebaut und autofreie Zonen geschaffen werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Radverkehr:

  • Eine Radpromenade vom Bahnhof über Südring, Bärenbrunnen und OLG soll durch den Grüngürtel Hamms führen.
  • Eine weitere Fahrradpromenade soll vom Westen in den Osten führen: von der Hafenstraße über den Nordring bis zum Kurpark.
  • Dunant- und Hellweg sollen als Radpromenade ausgebaut und beleuchtet werden.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Stadtbezirks mit Strahlkraft in die gesamte Stadt nimmt ebenfalls eine wichtige Rolle in dem Baranskis Programm ein. Entwickelt werden sollen:

  • der Rangierbahnhof  zu einem neuen Umschlagplatz mit Anschluss an den Hafen
  • das Thyssen-Gelände mit Flächen für Dienstleistungen, Betriebe und Produktion inklusive einem Azubi-Wohnheim
  • das Quartier rund um Hochschulen und Innovationszentrum an der Marker Allee. Neue Institute sollen sich dort ansiedeln und einen Schub für Cafés, Restaurants und inhabergeführte Geschäfte geben.

Für den Süden und den Bereich um die Liebfrauenkirche sollen Konzepte einwickelt werden, wie dort Wohnen und Arbeiten miteinander verbunden werden können. Der Parkplatz an der Liebfrauenkirche soll zu einem Begegnungsort entwickelt werden.

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