Mit Maske ins Karussell

Hamms erster Kirmes-Park läuft - Fotos und Video

Endlich geht es wieder rund: Besucher und Schausteller sind froh über den Kirmes-Park als Alternative zum Stunkienmarkt an den Zentralhallen.
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Endlich geht es wieder rund: Besucher und Schausteller sind froh über die Alternative zum Stunkienmarkt an den Zentralhallen.

Enges Gedränge und viel zu lange Schlangen vor Fahrgeschäften wird es beim Kirmes-Park wohl nicht geben. Bis zu 1380 Besucher dürfen das etwa 12000 Quadratmeter große Gelände gleichzeitig betreten. Ein Vorteil, wie viele Besucher am Freitag bei der Eröffnung äußern.

Hamm-Süden – In der ersten Stunde nach der Eröffnung fanden sich bereits 500 Besucher ein. Rudi Isken vom Vorstand der Schausteller äußerte sich angesichts des Interesses optimistisch: „Für einen Freitagnachmittag ist die Zahl vollkommen in Ordnung. Ich schätze, morgen wird es ganz anders aussehen, denn das Wetter soll gut bleiben.“ Bereits nach 1,5 Stunden nach der Eröffnung bildete sich eine lange Schlange am Eingang zum Park.

Besonders auffällig: Besucher tragen die Mund- und Nasenbedeckung am Freitagnachmittag freiwillig auf dem ganzen Gelände. Eigentlich muss nur in Wartebereichen und in Attraktionen die Maske getragen werden. Das kommt bei Isken und Uwe Röhring, ebenfalls Vorstandsmitglied des Schaustellervereins gut an. Schließlich gehe Sicherheit immer vor.

Die ersten Eindrücke

Einer der ersten Besucher war Ken Nowak, der die Stunikenmarkt-Ersatz gelungen findet: „Besonders gut ist, dass man nicht lange an Fahrgeschäften und Buden anstehen muss.“ Der gebürtige Hammer ist froh über die Veranstaltung. „Natürlich ist es auf diesem Platz mit so viel Abstand etwas anderes als in der Innenstadt, aber wir können froh sein, dass es überhaupt statt findet.“ Den Eintritt in Höhe von einem Euro findet Nowak gerechtfertigt, schließlich müssten Desinfektionsmittel, Sicherheitspersonal und der Mehraufwand bezahlt werden. Er überlegt, ob er in den kommenden Tagen noch ein Mal vorbei kommt.

Gina Röhrig, Schaustellerin und Inhaberin von „Fang den Ball“ ist der Kirmes-Park die erste Veranstaltung in diesem Jahr. „Es tut so gut, wieder etwas zu tun zu haben. Ich bin einfach froh, dass es langsam wieder los geht.“ Durch Corona hat die Schaustellerin einen gewissen Mehraufwand. Kunden müssen auf die Handdesinfektion hingewiesen und Theke und Kescher nach jeder Nutzung desinfiziert werden. „Aber das geht alles schnell, und die Leute haben dafür Verständnis“, sagt Röhrig.

Karussels drehen sich beim ersten Hammer Kirmes-Park an den Zentralhallen

Karussels drehen sich beim ersten Hammer Kirmes-Park an den Zentralhallen

Schutzmaßnahmen im Kirmes-Park

Durch die gute Vorbereitung und dem Hygienekonzept fühlt sich Besucherin Irina Klassen wohl: „Ich habe keine Angst mich hier anzustecken.“ Sie sei froh, dass sie mit ihren drei jüngsten Kindern diese Veranstaltung überhaupt wahrnehmen könne. „Der Kirmes-Park ist auf jeden Fall besser als gar nichts.“ Das sieht auch ihre zehnjährige Tochter Victoria so: „Es macht einfach Spaß, und wir können hier viel machen.“

Über 250 Zäune auf rund 550 Meter Länge grenzen den Bereich für den Kirmes-Park an den Zentralhallen ein. Der Kirmes-Park findet noch bis zum 27. September an den Zentralhallen statt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 15 bis 21.45 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 21.45 Uhr.

Regeln und Öffnungszeiten

Der Ein- und Ausgang ist räumlich voneinander getrennt und befindet sich auf der Seite der Zentralhallen. Der Eintritt kostet einen symbolischen Euro, alle Besucher müssen sich vor dem Betreten registrieren.

Vor und auf dem Platz gelten die bekannten Regeln: Hinweisschilder und Markierungen erklären die Vorgaben, in Warteschlangen und Attraktionen muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Alle weiteren Regeln lesen Sie mit einem Klick hier auf unseren ausführlichen Vorbericht.

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