WA-Aktion „Menschen in Not“: Anträge jetzt stellen
HAMM - Mehr als 120.000 Euro haben die Hammer in den vergangenen sieben Wochen für die WA-Aktion „Menschen in Not“ gespendet. Viel Geld, das nun für sozial benachteiligte Bürger und Familien dieser Stadt zur Verfügung steht.
Damit dieses Geld in vielfältiger Form und passgenau bei den Menschen ankommt, arbeitet der Westfälische Anzeiger seit 19 Jahren mit dem Sozialamt der Stadt Hamm zusammen. Formlose Anträge können jetzt gestellt werden – für eine schnelle und unbürokratische Hilfe.
Anträge können für sich selbst oder andere Menschen sowohl Einzelpersonen als auch Vereine, Verbände und Einrichtungen stellen. Aufgerufen
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sind all jene, die mit der „Zielgruppe“ unserer Aktion zu tun haben, also beispielsweise Mitarbeiter im sozialen Bereich, aber auch Schulen, Wohlfahrtsverbände und Ämter, oder Menschen, die von der Not anderer erfahren haben. „Ich kann die Menschen nur dazu ermuntern, einen Antrag zu stellen. Jeder Antrag wird geprüft und vertraulich behandelt“, sagt Heinz Elbers, Leiter des Sozialamtes. Auch ein Telefonanruf reicht aus, um eine Prüfung zu veranlassen und möglicherweise Hilfe zu bekommen.
Anspruch auf Hilfe aus dem Spendentopf „Menschen in Not“ haben nur Hammer Bürger und Familien, die als Einkommen Arbeitslosengeld I, Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit haben. Ist jemand in Arbeit und liegt mit seinem Einkommen geringfügig über dem vorgenannten Leistungssatz, erfolgt eine individuelle Zugangsprüfung.
Zum 20. Mal setzt der WA auf das Motto „Helft uns helfen“. Wie schon bei der Premiere der lokalen Spendenaktion in den Wochen vor Weihnachten 1994 gilt auch diesmal: Jeder Spenden-Cent kommt an. Bargeld wird als Hilfsform allerdings nicht ausgezahlt. Stattdessen ermöglicht „Menschen in Not“, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, beispielsweise die individuelle Förderung von Kindern, ein neues Bett für eine Seniorin, ein Fahrrad für das Kind, ein Kühlschrank für die alleinerziehende Mutter oder den Ausflug für eine Familie oder Gruppe. Zudem besteht die Möglichkeit, dass soziale Projekte und Einrichtungen, die mit und für unsere Zielgruppe arbeiten, finanziell unterstützt werden. - asc
Anträge oder Anfragen können gestellt werden an:
Heinz Elbers
Sozialamt der Stadt Hamm
Amtsstraße 19
Telefon: 02381/17-6600
Fax: 02381/17-2954
E-Mail: elbers@stadt.hamm.de
oder
Alexander Schäfer
Westfälischer Anzeiger
Gutenbergstraße 1
59065 Hamm
Telefon: 02381/105-346
Fax: 02381/105-239
E-Mail: aschaefer@wa.de