Hilfe für sozial benachteiligten Bürger

WA-Spendenaktion „Menschen in Not“ startet: Alle Infos hier

+
Auf eine ähnlich positive Resonanz wie in den vergangenen Jahren hoffen (von links) WA-Redakteur Alexander Schäfer und – als Kooperationspartner – die Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt Hamm Yvonne Merschjohann, Andrea Reinhold und Frank Schulte.

Hamm - 25.500 Menschen beziehen in Hamm derzeit Sozialleistungen, darunter 7350 Kinder und Jugendliche unter 18. Für sie und andere sozial benachteiligte Bürger gibt es WA-Aktion „Menschen in Not“. Zum 23. Mal lautet das Motto „Helft uns helfen“. Zum Start beantworten wir hier die wichtigsten Fragen zur Aktion.

Seit 1994 ruft der Westfälische Anzeiger in der Zeit vor Weihnachten zu Spenden für seine Aktion „Menschen in Not“ auf. Wie im Vorjahr starten wir die Sammelaktion auch diesmal am 21. November. Unter dem Motto „Helft uns helfen“, bittet der WA um Spenden für sozial benachteiligte Bürger und Familien dieser Stadt.

Wie kann ich helfen?

Am einfachsten durch eine Spende auf eins der beiden Spendenkonten, die die Sparkasse Hamm und die Dortmunder Volksbank gebührenfrei dem WA zur Verfügung stellen (siehe Info ganz unten). Willkommen sind auch Sammelaktionen für „Menschen in Not“.

Bekomme ich eine Spendenquittung?

Ja, aber nicht automatisch. Für Spenden bis einschließlich 200 Euro reicht dem Finanzamt nämlich der Kontoauszug als Beleg. Wer dennoch eine Spendenquittung haben will, muss bei der Überweisung diesen Wunsch sowie den Namen und die Anschrift vermerken. Wer mehr als 200 Euro spendet, erhält automatisch eine Spendenbescheinigung. Auch hier bitte Name und Anschrift aufschreiben. Ausgestellt werden die Bescheinigungen durch die Stadt Hamm.

Wie berichtet der WA über Spenden?

Wie in den Vorjahren berichten wir über größere Aktionen zugunsten „Menschen in Not“ mittels Text und Foto. Auch Spendenübergaben können als Bild im Lokalteil erscheinen. Ansprechpartner hierfür ist WA-Redakteur Alexander Schäfer unter Telefon 02381/105-370. Zudem listen wir die Eingänge auf den beiden Spendenkonten auf, wer seinen Namen nicht in der Zeitung veröffentlicht haben will, muss bitte „Nein“ auf die Überweisung schreiben. Ab Mittwoch veröffentlichen wir bis Anfang Januar im WA täglich den Spendenstand. Zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreswert sind die Spenden aus dem Halloweenhaus, das 2016 nicht stattfand, nicht dabei.

Wer kann Spenden erhalten?

1994 rief der Westfälische Anzeiger seine lokale Spendenaktion ins Leben – ausschließlich für sozial schwache Bürger und Familien aus Hamm. Anspruch auf Hilfe haben nur Hammer Bürger, die als Einkommen Arbeitslosengeld I, Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit haben. Ist jemand in Arbeit und liegt mit seinem Einkommen geringfügig über dem vorgenannten Leistungssatz, erfolgt eine individuelle Prüfung.

Wie erhält man Hilfe?

Anträge (formlos reicht aus) können für sich selbst oder andere Menschen sowohl Einzelpersonen als auch Vereine, Verbände und Einrichtungen stellen. Aufgerufen sind all jene, die mit der „Zielgruppe“ unserer Aktion zu tun haben, also beispielsweise Mitarbeiter im sozialen Bereich, aber auch Schulen, Wohlfahrtsverbände und Ämter, oder Menschen, die von der Not anderer erfahren haben. Anträge beziehungsweise Anfragen können das ganze Jahr über gestellt werden an die Mitarbeiter des Sozialamtes Frank Schulte (Telefon 02381/176600), Yvonne Merschjohann (02381/176677) und Andrea Reinhold (02381/176712).

In welcher Form wird geholfen?

Bargeld wird nicht ausgezahlt. Stattdessen ermöglicht „Menschen in Not“ zum Beispiel die individuelle Förderung von Kindern, ein neues Bett für eine Seniorin, ein Fahrrad für das Kind, einen Kühlschrank für die alleinerziehende Mutter oder den Ausflug für eine Familie oder Gruppe. Zudem besteht die Möglichkeit, dass soziale Projekte und Einrichtungen, die mit und für unsere Zielgruppe arbeiten, finanziell unterstützt werden.

Wie kommt die Hilfe an der richtigen Stelle an?

Seit dem Bestehen von „Menschen in Not“ gelten unverändert dieselben Regeln: Jeder Spenden-Cent kommt an, Verwaltungsausgaben fallen dank der unbürokratischen Struktur von „Menschen in Not“ keine an. Frank Schulte, Leiter des Amtes für Soziales, Wohnen und Pflege, und seine Kolleginnen Yvonne Merschjohann und Andrea Reinhold sind als Partner der Aktion ehrenamtlich und vertraulich im Einsatz. In Absprache mit dem WA entscheiden sie über die Hilfen.

Noch Fragen?

Ansprechpartner sind WA-Redakteur Alexander Schäfer, Telefon 02381/105-370, aschaefer@wa.de, Sozialamtsleiter Frank Schulte, Telefon 02381/176600, frank.schulte@stadt.hamm.de sowie im Sozialamt Yvonne Merschjohann (02381/176677) und Andrea Reinhold (02381/176712).

Die Spendenkonten:

Partner der WA-Aktion „Menschen in Not“ sind von Beginn an neben dem Sozialamt der Stadt Hamm auch die Sparkasse Hamm und die Volksbank Hamm. Sie stellen die Spendenkonten zur Verfügung.

Empfänger: Menschen in Not

Sparkasse Hamm, BIC: WELADED1HAM, IBAN: DE17410500950000490490

Volksbank Hamm, BIC: GENODEM1DOR, IBAN: DE07441600140001330301

Für eine Spendenquittung bitte Namen und Adresse angeben. Für Spenden bis einschließlich 200 Euro reicht dem Finanzamt der Kontoauszug als Beleg. Wer als Spender anonym bleiben möchte, versieht die Überweisung bitte mit einem Nein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare