Neuer Aufruf für WA-Aktion

Hilfe an richtiger Stelle: Bitte spenden Sie für "Menschen in Not"

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Frank Schulte (von links), Yvonne Merschjohann und Andreas Wartala bauen auf die Hilfsbereitschaft der Hammer Bürger.

Hamm - Auch in diesem Jahr ruft der WA wieder zu Spenden für seine Hilfsaktion "Menschen in Not auf". Alle Infos und alle wichtigen Links gibt's hier im Artikel.

Seit 1994 ruft der Westfälische Anzeiger in der Zeit vor Weihnachten zu Spenden für seine Aktion „Menschen in Not“ auf. Unter dem Motto „Helft uns helfen“ bittet der WA um Spenden für sozial benachteiligte Bürger und Familien dieser Stadt. Und das sind nicht wenige: 23 890 Menschen beziehen in Hamm derzeit Sozialleistungen, darunter 6 830 Kinder und Jugendliche unter 18. Für sie und andere sozial benachteiligte Bürger gibt es die WA-Aktion „Menschen in Not“. Zum Start beantworten wir hier die wichtigsten Fragen zur Aktion.

Wie kann ich helfen?

Am einfachsten durch eine Spende auf eins der beiden Spendenkonten, die die Sparkasse Hamm und die Dortmunder Volksbank gebührenfrei dem WA zur Verfügung stellen (siehe Infokasten). Willkommen sind auch Sammelaktionen für „Menschen in Not“.

Hier klicken für Kontodaten und Kontakt

Bekomme ich eine Spendenquittung?

Ja, aber nicht automatisch. Für Spenden bis einschließlich 200 Euro reicht dem Finanzamt nämlich der Kontoauszug als Beleg. Wer dennoch eine Spendenquittung haben will, muss bei der Überweisung diesen Wunsch sowie den Namen und die Anschrift vermerken. Wer mehr als 200 Euro spendet, erhält automatisch eine Spendenbescheinigung. Auch hier bitte Name und Anschrift aufschreiben. Ausgestellt werden die Bescheinigungen durch die Stadt Hamm.

Menschen in Not: Pirates-Weihnachtszelt in der Südstraße

Wie berichtet der WA über Spenden?

Wie in den Vorjahren berichten wir über größere Aktionen zugunsten „Menschen in Not“ mittels Text und Foto regelmäßig in der Zeitung sowie ausgewählt auch hier auf WA.de. Auch Spendenübergaben können als Bild im Lokalteil erscheinen. Ansprechpartner hierfür ist WA-Redakteur Andreas Wartala unter der Telefonnummer 105-324. Zudem listen wir die Eingänge auf den beiden Spendenkonten auf, wer seinen Namen nicht in der Zeitung veröffentlicht haben will, muss bitte „Nein“ auf die Überweisung schreiben. Ab Mittwoch veröffentlichen wir bis Anfang Januar im WA täglich den Spendenstand.

Wer kann Spenden erhalten?

1994 rief der Westfälische Anzeiger seine lokale Spendenaktion ins Leben – ausschließlich für sozial schwache Bürger und Familien aus Hamm. Anspruch auf Hilfe haben nur Hammer Bürger, die als Einkommen Arbeitslosengeld I, Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit haben. Ist jemand in Arbeit und liegt mit seinem Einkommen geringfügig über dem vorgenannten Leistungssatz, erfolgt eine individuelle Prüfung.

Weihnachtswette Kaufhof und Stadt Hamm für Menschen in Not

Wie erhält man Hilfe?

Anträge (formlos reicht aus) können für sich selbst oder andere Menschen sowohl Einzelpersonen als auch Vereine, Verbände und Einrichtungen stellen. Aufgerufen sind all jene, die mit der „Zielgruppe“ unserer Aktion zu tun haben, also beispielsweise Mitarbeiter im sozialen Bereich, aber auch Schulen, Wohlfahrtsverbände und Ämter oder Menschen, die von der Not anderer erfahren haben. Anträge beziehungsweise Anfragen können das ganze Jahr über gestellt werden bei den Mitarbeitern des Sozialamtes Frank Schulte (Telefon 176600), Yvonne Merschjohann (Telefon 176677) und Andrea Reinhold (Telefon 176712).

In welcher Form wird geholfen?

Bargeld wird nicht ausgezahlt. Stattdessen ermöglicht „Menschen in Not“ zum Beispiel die individuelle Förderung von Kindern, ein neues Bett für eine Seniorin, ein Fahrrad für das Kind, einen Kühlschrank für die alleinerziehende Mutter oder den Ausflug für eine Familie oder Gruppe. Zudem besteht die Möglichkeit, dass soziale Projekte und Einrichtungen, die mit und für unsere Zielgruppe arbeiten, finanziell unterstützt werden.

Wie kommt die Hilfe korrekt an?

Seit dem Bestehen von „Menschen in Not“ gelten unverändert dieselben Regeln: Jeder Spenden-Cent kommt an, Verwaltungsausgaben fallen dank der unbürokratischen Struktur von „Menschen in Not“ keine an. Frank Schulte, Leiter des Amtes für Soziales, Wohnen und Pflege, und seine Kolleginnen Yvonne Merschjohann und Andrea Reinhold sind als Partner der Aktion ehrenamtlich und vertraulich im Einsatz. In Absprache mit dem WA entscheiden sie über die Hilfen.

Noch Fragen?

Ansprechpartner sind WA-Redakteur Andreas Wartala (Telefon 105-324 oder E-Mail awartala@wa.de), Sozialamtsleiter Frank Schulte (Telefon 176600, E-Mail frank.schulte@stadt.hamm.de) sowie im Sozialamt Yvonne Merschjohann (Telefon 176677) und Andrea Reinhold (Telefon 17 67 12). - WA

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