Bergbau durch Jockel Reisners Brille

Künstler schenkt "Menschen in Not" Bilder - Sie können sie kaufen!

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Hamm - Der Hammer Künstler schenkt der WA-Aktion „Menschen in Not“ zehn Bilder. Die Werke werden für den guten Zweck verkauft. Alle Motive finden Sie im Artikel.

Das Ende des Bergbaus geht an dem Hammer Künstler Jockel Reisner nicht spurlos vorüber. „Ich habe dem Pütt viel zu verdanken“, sagt er. Bereits Ende der 80er Jahre hat er Bilder und Drucke gefertigt, die sich mit dem Bergbau beschäftigen. An sie hat sich der Hammer Künstler nun erinnert und spendet die Werke der WA-Aktion „Menschen in Not“.

Diese Reisner-Bilder werden für "Menschen in Not" verkauft

Schon seit vielen Jahren unterstützt Reisner die WA-Aktion. Von der Idee, Menschen in Hamm schnell und unbürokratisch helfen zu können, ist er begeistert. In diesem Jahr hat er der Aktion zehn seiner Werke überlassen. Sie sollen für den guten Zweck verkauft werden.

1938 in Marl geboren, absolvierte Jockel Reisner ein Ingenieurstudium und arbeitete bis zu seinem Vorruhestand im Jahr 1992 als Statiker im Bergbau. Aus dieser Arbeit resultieren die ab etwa 1970 entstandenen, detailreichen grafischen Darstellungen oft auch architektonischer Objekte, denen es dennoch nicht an fantasievollen Elementen mangelt. Auch Bildhauerei mit einer ganz eigenen Handschrift gehört seit den 1970er Jahren zu Reisners Metier. Reisner ist verheiratet und wohnt in Rhynern.

Bei den Werken handelt sich um Aquarelle und Drucke, die allesamt aufwendig hergestellt worden sind, teilweise mit mehreren Druckplatten. Was sie eint, sind die Motive: Fast alle Bilder haben etwas mit dem Bergbau zu tun. Vor allem die Zeche Heinrich Robert hat Reisner mehrmals thematisiert.

Reisner hat im Bergbau gearbeitet, er selbst war bis zum Eintritt ins Rentenalter als Ingenieur im Bergbau tätig. Auch künstlerisch beschäftigte er sich mit dem Bergbau, viele Werke zeigen geometrische Figuren.

Wer Interesse an Bildern hat, kann sich mit der WA-Redaktion unter Telefon 02381/105-324 oder per E-Mail an andreas.wartala@wa.de in Verbindung setzen. Dort können dann Termine zur näheren Betrachtung der Bilder vereinbart werden.

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