Seit 23 Jahren

Hilfe kommt an: WA-Aktion "Menschen in Not" setzt hilfreiche Impulse

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Hamm - Seit 23 Jahren unterstützt „Menschen in Not“ sozial benachteiligte Menschen in Hamm. Wie aber sieht die Hilfe konkret aus? Diese Frage beantworten wir lieber mit vier Beispielen.

Der WA sammelt derzeit wieder Spenden für seine Aktion „Menschen in Not“ ein, die seit nunmehr 23 Jahren unbürokratisch sozial benachteiligten Bürger und Familien Hamms hilft. Hier einige Beispiele von Aktionen, die in diesem Jahr unterstützt worden sind.

Alle wichtigen Informationen zu "Menschen in Not" befinden sich hier.

Kinderprojekt "Pfeffermühle" auch für Teenager

Seit 2008 besteht das Kinderprojekt „Pfeffermühle“ und öffnet seitdem jeden Samstag in der Zeit von 11.30 bis 15 Uhr für Kinder in der Jugendfreizeitstätte Bistro Open Door an der Sedanstraße die Türen. 

Das in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Hamm entwickelte Projekt wird von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hamm organisiert und durchgeführt und richtet sich an 8- bis 13-jährige Kinder. Jeden Samstag wird mit den Kindern, die größtenteils aus Familien mit Sozialhilfebezug kommen, gemeinsam gekocht, gegessen, gespielt und gebastelt

Die Kinder nutzen das Angebot gern und haben im Laufe der Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis und gute Kontakte zu den Mitarbeitern als auch untereinander aufgebaut. 

Für Teenager ab 14 Jahren fehlte bislang ein solches Angebot; „Menschen in Not“ ermöglichte deshalb mit einer Anschubfinanzierung ein Anschlussprojekt, damit die Kinder nicht auf der Straße stehen, nur weil sie zu alt geworden sind. „Gern würden wir die Teenager, an deren Leben wir über einige Jahre im Rahmen der Pfeffermühle Anteil nehmen durften, auch in dieser herausfordernden Entwicklungsphase begleiten, ihnen hilfreiche Impulse vermitteln und ihnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, schrieb der Träger in seinem Antrag an das Sozialamt, das Kooperationspartner der WA-Spendenaktion ist. 

Sozialtraining mit Pferden

Unterstützt hat die WA-Aktion in diesem Jahr Schüler der Mark-Twain-Schule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Den Kindern mit starken Beeinträchtigungen in ihrer Emotionalität und ihrem Sozialverhalten wurde in Kooperation mit dem Märkischen Reitverein heilpädagogisches Reiten ermöglicht. 

Durch den Umgang mit den Pferden und in der Gruppe verbesserten sich bei den Kindern der Jahrgangsstufen eins bis drei unter anderem das Verantwortungsgefühl, die Kooperationsbereitschaft und das Selbstwertgefühl

Ausflug für Kinder nach Schloss Dankern

Zur Seite stand die WA-Aktion auch der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Finanziert wurde ein Ausflug für Kinder mit Behinderungen, die sich solche Freizeiten finanziell nicht leisten können

Der einwöchige Ausflug nach Schloss Dankern in Niedersachsen diente der Kommunikationsfähigkeit, der Entwicklung sozialisierter Verhaltensweisen und der Förderung der Gemeinschaft und der Integration in die Gesellschaft.

Eltern in der Schule fördern

Der Schulerfolg von Kindern hängt wesentlich davon ab, wie gut Elternhaus und Schule eine gemeinsame Basis finden, auf der zusammen die Entwicklung und der Lernfortschritt des Kindes gefördert werden kann. 

An der Ludgerischule im Hammer Norden kümmert sich das Friedrich-Wilhelm-Stift im Bereich des Offenen Ganztags um das Schaffen dieser Basis. Die WA-Aktion unterstützt das Projekt „Eltern und Schule gemeinsam“. Dahinter stecken aufsuchende Elternarbeit, Ausflüge und Informationsangebote. In ihrem Zwischenbericht stellen die Akteure fest: „Die bisherigen Aktivitäten haben zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Kinder und Eltern beigetragen und werden nachhaltig auch für die Zukunft ihre Wirksamkeit zeigen.“

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