Zahlen aller Grundschulen im Artikel

Mehr Schulanfänger in Hamm: Es wird eng im Klassenzimmer

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Hamm – Die neuen Hammer Erstklässler müssen enger zusammenrücken. 1714 Kinder werden Ende August eingeschult: Das sind 243 mehr als im Vorjahr.

An drei der 27 Grundschulen wird die Grenze von 29 Schülern pro Klasse überschritten, abgewiesen wurde aber kein Kind an seiner Wunschschule.

Die Stadt legte jetzt die endgültigen Anmeldezahlen für das Schuljahr 2019/20 vor. Mit der Schülerzahl steigt die Zahl der Eingangsklassen um vier auf 68. Die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei 25,2 Schülern, im vergangenen Schuljahr waren es noch 22,9 gewesen. Die Spannbreite ist im kommenden Schuljahr groß: Die Schillerschule liegt mit 18,5 Schülern knapp über der Mindestgröße einer Klasse, die Josefschule hat das gesetzliche Limit – mit Zustimmung der Behörden – mit 31 Schülern dagegen überschritten. (Weitere Zahlen unten in einer Übersicht.)

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Nur wenige Meter zwischen Limits

Ausschlaggebend für Anzahl und Größe der Eingangsklassen seien räumliche und personelle Kapazitäten der Schulen, sagte der Stadtsprecher. Man entscheide in Abstimmung mit der Schulaufsicht, und natürlich spiele der Elternwille eine Rolle. Grundsätzlich hätten die Schulen auch Anmeldungen ablehnen können, von dieser Möglichkeit aber keinen Gebrauch gemacht.

Ein Klick rechts oben in das Bild zeigt die komplette Übersicht.

Manchmal liegen nur wenige Meter zwischen Schulen am oberen und unteren Klassenstärken-Limit: Die Gebrüder-Grimm-Schule in Bockum-Hövel, die jüngst mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde, wird trotz Anmeldeplus nur zwei Eingangsklassen mit 30 und 31 i-Männchen bilden. Zweizügig ist auch die 500 Meter Luftlinie entfernte Freiligrathschule, dort werden es aber nur 19 Schüler pro Klasse sein.

Wieder auf Niveau der Vorjahre

Grundsätzlich ist man bei der Stadt wegen der steigenden Schülerzahl nicht beunruhigt. Im vergangenen Schuljahr seien relativ wenige i-Dötze eingeschult worden, so der Stadtsprecher. Jetzt bewege man sich wieder auf dem Niveau der Vorjahre; man gehe von gleichbleibend hohen Zahlen in den kommenden Jahren aus.

Vergleichsweise hoch war nach Stadtangaben die Zahl der Nachmeldungen: 153 Schüler wurden verspätet angemeldet. Gründe dafür seien neben Eltern-Versäumnissen Zuzüge nach den regulären Anmeldungen im Oktober.

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