Attraktivierung

Mehr Parkplätze für Bahnhof Bockum-Hövel

Die Grünfläche vor dem Parkplatz am Bahnhof Bockum-Hövel
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Platz für 21 Stellplätze: Die bestehende Abstellanlage (im Hintergrund) wird demnächst um diese ungenutzte Fläche erweitert. Den Beschluss fasste die Bezirksvertretung in ihrer jüngsten Sitzung.

Noch einmal werden die Parkmöglichkeiten für Pkw am Bahnhof Bockum-Hövel erweitert. In ihrer jüngsten Sitzung fassten die Bockum-Höveler Bezirksvertreter einstimmig diesen Beschluss. Sie trugen damit der weiter gewachsenen Beliebtheit dieses Bahnhofs Rechnung.

Bockum-Hövel - Er wird von zahlreichen Berufspendlern genutzt, die bis hierhin mit ihrem Auto fahren. Damit wird das Angebot, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu nutzen, noch einmal verbessert. Erweitert wird die Abstellanlage im westlichen Zipfel des vorhandenen Parkplatzes. Dabei handelt es sich um ein städtisches Grundstück. Hier ist ein schmales, dreieckiges Grundstück noch ungenutzt. Entstehen werden zusätzlich zu den vorhandenen 116 Stellplätzen weitere 21. Zur Realisierung der Stellplätze müssen allerdings zwei Bäume entfernt werden. Eine Straßenbeleuchtung wird versetzt und zwei neue Leuchten werden aufgestellt. Die Maßnahme kostet 136 000 Euro, wovon die Stadt als Eigenanteil 34 000 Euro tragen muss. Ein Termin für den Baubeginn wurde in der Sitzung nicht genannt.

Das Thema „Parken am Bahnhof“ begleitet die Bezirksvertreter schon eine ganze Weile. Es war die SPD, die im Februar 2018 auf zumindest im Winter fehlende Parkplätze hinwies und nach einer Erweiterung fragte. Immer wieder waren Forderungen nach einem Ausbau der Park- & Ride-Plätze laut geworden. Noch einmal hatte die SPD das Thema vor fast genau zwei Jahren auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung gesetzt. Damals hatte der ehemalige Fraktionsvorsitzende, Damian Chatha, auch nachgefragt, ob nicht jenseits der Gleise, entlang des Klostermühlenweges, weitere Parkplätze geschaffen werden könnten. Die Stadt hatte das abgelehnt und mit der Enge der Fahrbahn auf dem Klostermühlenweg begründet.

Geschlossene Schranke: Pendler erreichen Zug nicht

Der Vorteil wäre gewesen: Nachdem die Fahrer ihr Auto auf dem Parkplatz abgestellt haben, müssten sie den Bahnkörper nicht überqueren, um auf den Bahnsteig Richtung Münster zu gelangen. Denn immer wieder gab es Beschwerden, dass Pendler den Zug nicht erreichten. Obwohl sie rechtzeitig zum Bahnhof gefahren waren, mussten sie an der Ermelinghofstraße vor der geschlossenen Schranke warten. Eine separate Fußgängerüber- oder unterquerung gibt es nicht. Die Bahn hat auch bei der bevorstehenden Bahnhofserweiterung nicht die Absicht, sie zu bauen.

Diese Erweiterung ist das zweite große Bahnhofsthema. Immer wieder war die Maßnahme verschoben worden, ohne dass ein neuer Termin genannt wurde. So viel steht jedoch fest: Der Umbau muss in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden, sonst sind die bereits zugesagten Fördermittel aus der Modernisierungsinitiative 2 NRW (MOF 2) wieder weg.

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