Maximare investiert 400.000 Euro - Corona-Pause genutzt

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Frank Rose, Bad-Manager, Holger Wissemann vom Swim Team TUS 59, Marlon Müller, Rote Erde Wasserballer, sowie Badleiter Oliver Garlepow und Klaus Voss vom Schwimmverein Heessen begutachten die neue Situation im Maximare.

Großbaustelle am Beckenrand: Die Verantwortlichen des Maximare haben die coronabedingte Sperrzeit genutzt, um umfassende Sanierungs- und Aktualisierungsarbeiten vorzunehmen.

Hamm – „Wir haben den Stadtwerken und der Fernwärmeversorgung einen Wirtschaftsplan vorgelegt, der den Sinn der verschiedenen Maßnahmen belegt hat“, sagt Bad-Manager Frank Rose bei einem Besuch im Sportbeckenbereich. Von dem Anstrich, über Fliesenarbeiten, der Erneuerung der Pumpen und Filter, bis zum kompletten Ersatz der alten Kassenanlage wurden insgesamt rund 400.000 Euro investiert. Nach Abschluss der Sanierung sein man so aufgestellt, dass für mindestens zwei Jahre das Bad nicht mehr geschlossen werden müsse. „Nun warten wir ab, was nach dieser Verordnung, die bis zum Beginn der Sommerferien läuft, vom Land folgt“, sagt Rose.

Mitten im Geschehen traf sich das Management mit den Vertretern der Sportvereine, um gemeinsam den Neustart des Sportbeckens zu besprechen, das ab Montag, 8. Juni, wieder öffnet.

Sportler setzen eigene Hygieneregeln um

„Unsere Leistungsschwimmer sind sonst fünf- bis sechsmal die Woche im Wasser und müssen nun erst mal wieder das richtige ,Wassergefühl’ aufbauen“, sagt Holger Wissemann vom Swim-Team des TuS 59. „Gemeinsam und auf Augenhöhe haben wir, unter den gegebenen Umständen, eine gute Lösung gefunden“, meint Marlon Müller von den Rote Erde Wasserballern des TuS 59. Die Sportler setzen in Absprache mit dem Maximare ihre eigenen, den Bedürfnissen angepassten Hygiene-Regeln zum Corona-Schutz um, während auch die Öffentlichkeit neue, angepasste Baderegeln erwarten.

Mundnasenschutz im ganzen Haus

Ab sofort gilt, dass im gesamten Haus wegen möglicher Wegkreuzungen ein Mundnasenschutz getragen werden muss, wie Badsprecher Fecke erklärt. Erst nach dem Verlassen der Umkleide – also auf dem Weg zum und ins Becken – dürfe darauf verzichtet werden. Entfernungs-Aufkleber auf den Böden und von Jens Heusener eingesprochene Lautsprecher-Sprüche sollen die Vorgaben einschärfen. „Darüber hinaus appellieren wir natürlich an den gesunden Menschenverstand“, so Fecke.

Beim Eintritt wird auch die Selbstauskunft erhoben und die Desinfektion durchgeführt.

Hammer Badesaison begann um 6 Uhr im Südbad

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