Überfall am St.-Georg-Platz

47-Jähriger prügelt auf Kioskbesitzer ein - Prozess

Mit einem Schlagstock soll der Angeklagte auf den Kiosk-Mann los gegangen sein.
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Mit einem Schlagstock soll der Angeklagte auf den Kiosk-Mann los gegangen sein.

Der Raubüberfall auf den Kiosk am St.-Georg-Platz vom 12. Juli 2019 geht in die zweite Runde.

Hamm/Dortmund – Eine Woche nachdem das Strafverfahren gegen den ersten Angeklagten, einen 50-jährigen Hammer, wegen Prozessunfähigkeit eingestellt worden war, steht nun dessen mutmaßlicher Komplizen vor Gericht. Der 47-jährige Hammer muss sich ab dem heutigen Donnerstag wegen schweren Raubs vor dem Landgericht verantworten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm fünf und mehr Jahre Gefängnis.

Der 47-Jährige soll am Tatabend vor dem Kiosk gewartet haben, während drinnen der Überfall lief. Als der Kioskbesitzer sich zur Wehr setzte und den Komplizen mit einem Baseballschläger anging, soll auch der 47-Jährige eingeschritten sein. Er soll einen Schlagstock gezückt haben und damit auf den Kioskbetreiber losgegangen sein.

Der Kiosk-Mann streckte den 50-jährigen Räuber nieder. Dieser erlitt mehrere massive Kopf- und Gesichtsbrüche und ist seitdem ein Pflegefall. Das Verfahren gegen ihn wurde wegen Prozessunfähigkeit eingestellt.

200 bis 300 Euro Beute

Der jetzt angeklagte 47-Jährige flüchtete am Tatabend vom Tatort. Die Beute soll 200 bis 300 Euro betragen haben.

Für den Prozess sind bislang acht Termine vor der 37. Strafkammer vorgesehen.

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