Ihm war die Haltung untersagt worden

Hammer klaut Kampfhunde aus Tierasyl - Es waren seine eigenen!

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Eine American-Staffordshire-Terrier-Hündin mit Maulkorb. (Symbolbild)

Hamm - Der junge Hammer, der ins Tierasyl einbrach und zwei Kampfhunde mitnahm, ist der frühere Besitzer der Tiere. Diese waren ihm zuvor entzogen worden.

Die Polizei hatte den Einbruch in die Einrichtung am 9. April am Donnerstag als aufgeklärt gemeldet. Die Hunde wurden in der Wohnung des Mannes sichergestellt. Zeugenhinweise hatten auf seine Spur geführt. Ebenso wurden dort fünf Welpen aufgefunden. Die Tiere der Rasse American Staffordshire Terrier befinden sich nun in einer Unterbringung außerhalb Hamms.

Nach WA-Informationen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um den Halter der Hunde. Bereits im Februar 2019 sprach die Stadt eine generelle Haltungsuntersagung für die Tiere gegen den 20-Jährigen aus. Wie die Stadt mitteilt, seien die Hunde nicht angemeldet gewesen.

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Keine der Auflagen erfüllt

Im Landeshundegesetz sind American Staffordshire Terrier als sogenannte „gefährliche Hunde“ gelistet. Sie dürfen nur unter strengen Auflagen gehalten werden. Der Mann habe keine dieser Auflagen erfüllt und auch nicht die erforderliche Erlaubnis der Behörde dafür gehabt.

Bei den fünf Welpen sei davon auszugehen, dass es sich um Nachwuchs des Hundepaares handle.

Wiederstand gegen Polizisten

Nach Einschätzung der Ordnungsbehörde sei es nicht absehbar, dass der Mann jemals wieder gefährliche Hunde halten darf. Eine nachträgliche Anmeldung der Tiere und die Beantragung einer Erlaubnis reiche dafür keinesfalls aus.

Bei der Abholung der Hunde leistete der Tatverdächtige laut Polizei körperlichen Widerstand. Die Hunde hätten sich ruhig verhalten.

20-Jähriger schweigt

Auch ein erfolgloser Einbruchversuch in das Tierasyl vom 4. April geht laut Polizei auf das Konto des Tatverdächtigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Bei der polizeilichen Vernehmung äußerte sich der 20-Jährige nicht zu den Vorwürfen. Ob weitere Personen an den Taten beteiligt waren, ist unklar.

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