Zwischen der A445 und der B63 bei Werl

"Hurens*, Arschl*, Wichs*" - Hammer rastet im Rückstau aus

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Symbolbild

Hamm - Als es Ende April am Ende der A445, an der Einmündung zur B63, mal wieder zu einem Rückstau kam, war ein 26-jähriger Autofahrer aus Hamm der Meinung, dass die Fahrer vor ihm nicht schnell genug einfädelten.

Er setzte sich direkt vor einen anderen Pkw, bremste ihn aus, hämmerte gegen das Seitenfenster des anderen, nannte ihn „Hurensohn, Arschloch, Wichser“ und spuckte ihm abschließend ins Gesicht, „wodurch er dem Geschädigten gegenüber seine Missachtung zum Ausdruck brachte“, so der Wortlaut der Anklageschrift.

Gegen den Strafbefehl hatte der 26-Jährige aus Hamm zunächst Einspruch erhoben, diesen dann jedoch auf das Strafmaß beschränkt, wodurch die eigentliche Tat als eingeräumt gilt.

Da der aktuell noch Erwerbslose aber ab Dezember einen Job als Fahrer in Aussicht hat, bat er um Aufhebung des sechsmonatigen Fahrverbots. 

Die Staatsanwältin zeigte sich willens – gegen eine höhere Geldstrafe für den vor Gericht deutlich kleinlauter als im Straßenverkehr auftretenden Mann. 

Da er bald auch Geld verdienen wird, zahlt er statt 60 Tagessätzen zu je 15 Euro nun also 80 Raten à 30 Euro, „denn jemandem ins Gesicht zu spucken, das ist an der untersten Grenze und als besonders verwerflich zu betrachten“, so die Richterin. - kb

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