Übergriffe in der Dusche und im Schlafzimmer?

Hammer soll leibliche Tochter sexuell missbraucht haben

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Ein Mann aus Hamm soll seine anfangs achtjährige Tochter zuhause missbraucht und vergewaltigt haben.

Ein 56-jähriger Mann aus Hamm steht wegen wiederholten schweren sexuellen Missbrauchs seiner leiblichen Tochter vor dem Dortmunder Landgericht.

Hamm/Dortmund – Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gehen zurück auf die Jahre 1998 und 1999. In dieser Zeit soll der Hammer das zunächst acht Jahre alte Mädchen 14 Mal in der gemeinsamen Familienwohnung missbraucht und vergewaltigt haben. Laut Anklageschrift kam es zu den massiven sexuellen Übergriffen auf das Kind im Badezimmer beim gemeinsamen Duschen sowie im Schlafzimmer.

Gravierende Vorwürfe der Tochter – die ihren Vater sicherlich ins Gefängnis bringen werden, sollten sie sich in als wahr erweisen. Der Angeklagte ist sich keiner Schuld bewusst und beteuerte gleich zu Prozessbeginn selbstbewusst seine Unschuld: „Ich kann nur sagen, dass die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal ansatzweise der Wahrheit entsprechen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, ließ der Hammer die Prozessbeteiligten wissen. Das Gericht hat bislang vier Verhandlungstage angesetzt, um die Wahrheit zu ergründen.

Verteidigerin Anke Richter und der Anwalt des mutmaßlichen Opfers, Ralf Reckmann, werden wechselseitig Zeugen präsentieren, die die behaupteten Missbrauchstaten als wahr oder unwahr darstellen werden. Am kommenden Mittwoch wird die mutmaßlich missbrauchte und vergewaltigte Tochter als Hauptbelastungszeugin aussagen.

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