Prozess beginnt

43-jähriger Hammer schießt scharf auf SEK-Kräfte

Ein Beamter eines Sondereinsatzkommandos SEK, mobiles Einsatzkommando, Symbolbild
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Beamte eines Sondereinsatzkommandos waren im Juni im Hammer Westen im Einsatz. (Symbolbild)

Weil er im Juni mit einer zu einer scharfen Waffe umgebauten PTB-Waffe auf Polizisten geschossen haben soll, muss sich ein Mann aus Hamm jetzt vor dem Dortmunder Landgericht wegen versuchten Totschlags verantworten.

Hamm – Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei hatten am 24. Juni um 6 Uhr früh die Wohnung des Angeklagten im Hammer Westen gestürmt. Wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz war gegen den Mann ermittelt worden. Als die SEK-Kräfte in die Wohnung an der Viktoriastraße eingedrungen waren, soll der 43-jährige das Feuer eröffnet haben. Aus wenigen Metern Entfernung soll er auf die Polizisten geschossen haben. Nur durch Zufall sei kein Beamter getroffen und verletzt worden. Der 43-Jährige wurde durch Schüsse ins Bein außer Gefecht gesetzt und überwältigt.

Er soll unter einer paranoiden Psychose gelitten haben. Möglicherweise kommt es in dem Verfahren nicht zu einem Strafurteil, sondern zu einem Sicherungsverfahren mit anschließender Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie. Dort befindet sich der Angeklagte auch seit seiner Festnahme. Der Prozess beginnt am heutigen Dienstag.

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