Löschzug Hamm-Norden meistert 74 Einsätze in 2010

Nach 38 Dienstjahren ist Gustav Weber (Mitte) beim Löschzug Hamm-Norden verabschiedet worden. Ulrich Kattenbusch (von links), Carsten Schmidt, Thomas Böhm und Lothar Robbers dankten dem früheren Zugführer und Bereichsführer. ▪
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Nach 38 Dienstjahren ist Gustav Weber (Mitte) beim Löschzug Hamm-Norden verabschiedet worden. Ulrich Kattenbusch (von links), Carsten Schmidt, Thomas Böhm und Lothar Robbers dankten dem früheren Zugführer und Bereichsführer. ▪

HAMM-NORDEN ▪ Eine „Institution“ der Freiwilligen Feuerwehr im Hammer Norden ist nach 38 aktiven Dienstjahren verabschiedet worden. Der Löschzug Hamm-Norden dankte dem ehemaligen Zugführer und Bereichsführer Gustav Weber, der Ende des vergangenen Jahres die Altersgrenze erreicht hat. „Gustav hat während dieser langen Zeit immer das Wohl seiner Kameraden und der Feuerwehr Norden ganz oben angestellt“, sagen seine Kameraden.

Er habe es niemals versäumt, einen Nachfolger zu finden und auszubilden, bevor er von ein Amt aufgab. Gerade diese Tatsache zeige, dass für ihn die Feuerwehr mehr als nur ein „Hobby“ war. Seine selbstlose, langjährige Tätigkeit im Sinne der Kameradschaft und der Feuerwehr sei beispielhaft, meinte Zugführer Carsten Schmidt während der Jahresdienstbesprechung.

In seinem Jahresbericht 2010 sprach Schmidt davon, dass wieder einmal ein Jahr voller Herausforderungen und Überraschungen zu Ende gegangen sei. Alle Herausforderungen, die an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gestellt wurden, seien gemeistert worden. Niemand sei im Zusammenhang mit seiner dienstlichen Tätigkeit verletzt worden. Letztendlich sei auch das ein Beweis für einen guten Ausbildungsstand und für umsichtiges Handeln aller Beteiligten.

Im Jahr 2010 haben hatte der Löschzug mit seinen 41 Mitgliedern 74 Einsätze. Die Zahlen befinden sich auf etwa gleichem Niveau des Vorjahres. Berücksichtige man die Tatsache, dass es im abgelaufenen Jahr keine größeren Sturm- oder Hochwassereinsätze gegeben hat, gibt es nach wie vor reichlich zu tun.

Die Alarmierungen (19) im Zusammenhang mit automatischen Brandmeldeanlagen haben sich im vergangenen Jahr normalisiert. Erfreulicher Weise habe es in 2010 auch nur eine böswillige Alarmierung. Vier Großbrände haben den Löschzug in 2010 über mehrere Stunden beschäftigt. Eine besonders große Belastung für die Einsatzkräfte war am 2. Dezember das Feuer auf dem Gelände des Luftsportclubs. Bei eisigen Temperaturen und geschlossener Schneedecke rückte die Mannschaft aus. Für den einen oder anderen Kameraden sei es etwas völlig Neues gewesen, Hydranten erst mit Besen und Schaufel unter einer 15 Zentimeter starken Schneedecke suchen zu müssen. Neben den angefallenen Einsätzen wurden im vergangenen Jahr 26 Übungsabende und drei Atemschutzübungen durchgeführt.

Wichtiger Teil des Löschzuges ist die Jugendfeuerwehr, die mit 38 Jungen und Mädchen eine starke Gruppe ist. In diesem Jahr beginnen fünf junge Damen und Herren mit der Grundausbildung der Feuerwehr Hamm. ▪ hwa/WA

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