Aktueller Überblick

Lockerungen in Hamm in Sicht: Diese Öffnungsschritte sind geplant

Schlange vor dem Impfzentrum? Nicht ganz: Hier möchten die Hammer Blumen kaufen.
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Die Zahl der Corona-Infizierten und der Inzidenzwert sinken in Hamm inzwischen beständig. Jetzt soll es einige Lockerungen geben. Ein Überblick.

Hamm – Am Dienstag lag der von der Stadt errechnete Wert mit 147,8 erstmals seit dem 14. April wieder unter 165. Entwickeln sich die Zahlen so weiter wie in den vergangenen Tagen, stehen in den nächsten Wochen etliche Lockerungen an. Oberbürgermeister Marc Herter geht davon aus, dass am Mittwoch nach Pfingsten (26. Mai) die Schulen wieder für den Wechselunterricht öffnen dürfen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Corona-Lockerungen in Hamm: Die einzelnen geplanten Öffnungsschritte

Bereits an diesem Mittwoch will Herter mit allen Schulen über die anvisierten Öffnungsschritte sprechen. Notwendig ist für die Rückkehr zum Wechselunterricht ein Inzidenzwert von unter 165 an fünf aufeinander folgenden Werktagen. Am dann folgenden Montag können die Schulen in Abstimmung mit dem Land dann wieder vorsichtig öffnen. Weil Pfingstmontag aber ohnehin frei ist und der folgende Dienstag ein Ferientag, datierte der OB die frühestmögliche Rückkehr in den Wechselunterricht auf den 26. Mai. Die Kindertagesstätten könnten unter dieser Voraussetzung nach der Prognose der Stadt aber bereits am Dienstag nach Pfingsten in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln.

Ab einem Inzidenzwert von unter 150 – auch hier wieder an fünf Werktagen in Folge – darf der erweiterte Einzelhandel für Kunden mit negativem Schnelltest öffnen. Auch für die Außengastronomie gebe es eine Perspektive. Einen genauen Termin nannte Herter dafür aber nicht. Er wolle aber Beschränkungen, die in Hamm enger gefasst sind, als es der Bund vorgibt, lockern. Das könnte bedeuten, dass auch schon vor Pfingsten etwa Maxi- und Tierpark wieder geöffnet werden.

Ausbruch in ZUE hat Rückgang der Zahlen in Hamm verlangsamt

Der Corona-Ausbruch in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes (67 Bewohner und fünf Mitarbeiter infiziert) hat den Rückgang der Corona-Zahlen entscheidend verlangsamt. In einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses am Dienstag machte Herter deutlich, dass Hamm ohne diesen Ausbruch viel früher einen Inzidenzwert von unter 165 erreicht hätte. Ohne den Ausbruch in der ZUE läge der Wert rund zehn Punkte niedriger als aktuell. Herter kritisierte das Land NRW dafür, dass im Vorfeld nicht für genügend Testmöglichkeiten gesorgt worden sei.

Geimpfte und Genesene in Hamm: Impfnachweis wohl individuell

Für Genesene, deren Infektion schon länger als sechs Monate zurückliegt, die sich aber bereits einmal haben impfen lassen, gelten ebenfalls Lockerungen. Bisher war unklar, wie sie ihren Status nachweisen können. Nun sollen sich Betroffene bei der Corona-Hotline der Stadt (17-6444) melden. „Hier wird dann im Einzelfall besprochen, wie der Impfnachweis erfolgt, und dann das entsprechende Schreiben individuell rausgeschickt“, erklärte Huster.

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