Unsere Bezirksserie „Was braucht Pelkum?“

Lob für das Freizeitangebot in Pelkum: „Es ist schön, hier jugendlich zu sein!“

Freizeitnangebot für Kinder und Jugendliche in Hamm: Mika (von links), Destiny und Marcel nutzen die Angebote für Jugendliche im Stadtbezirk Pelkum und finden sie gut.
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Sind aktiv und zufrieden: Mika (von links), Destiny und Marcel nutzen die Angebote für Jugendliche im Stadtbezirk Pelkum und finden sie gut.

Skaten und Mountainbike fahren stehen aktuell hoch im Kurs bei vielen Kindern und Jugendlichen. Und sonst? Wie gut ist das Freizeitangebot im Stadtbezirk Pelkum? Diskutieren Sie mit (Formular unten im Artikel)!

Pelkum – Auch Mika (12), Destiny und Marcel (beide 13) bekommen leuchtende Augen, wenn es ums Skaten und Biken geht. Wir haben mit dem Trio darüber gesprochen, was aus ihrer Sicht im Stadtbezirk für junge Leute fehlt.

„Ein Pumptrack in Pelkum – das wäre was“, schwärmt Mika, der mit dem Mountainbiken anfangen möchte, wie er sagt. Skooter fährt er schon seit der vergangenen Weihnachtszeit. Er habe aber noch keine wirklich passende Strecke gefunden. „Klar, es gibt den Lippepark in Herringen, aber ich möchte nicht unbedingt immer bis dorthin fahren müssen zum Biken.“ Auf der Halde wäre ein guter Ort für eine Bike-Strecke. Oder eben die Lösung Pumptrack, den er auch mit seinem Stunt-Skooter benutzen könnte, findet das Mitglied der Jugendfeuerwehr Wiescherhöfen. Auch Marcel wäre Feuer und Flamme für einen Pumptrack. „Der oder eine klassische Mountainbike-Strecke wären wirklich toll“, findet er.

Halfpipe und Überdachung für die Skateanlage

Destiny, die im Westen bei der Jugendfeuerwehr aktiv und parallel noch auf der Suche nach einem Volleyballverein ist, dagegen hätte eher etwas anderes im Sinn, könnte sie frei über neue Kinder- und Jugendangebote in ihrem Ortsteil entscheiden. „Ich skate gern“, erzählt sie. „Ich habe letztes Jahr damit angefangen.“ Zwar gebe es in Pelkum eine Skateanlage. „Aber da fehlt eine Halfpipe“, bedauert sie. Dafür müsse sie immer in den Lippepark nach Herringen fahren. Ab und zu macht sie das auch – schöner fände sie es jedoch, wenn sie die Halfpipe quasi vor der Haustür hätte.

Und noch etwas könnte die Anlage ihrer Meinung nach aufwerten: „Es fehlt eine Überdachung“, sagt die 13-Jährige. Natürlich meint sie kein Dach über der gesamten Anlage mit ihren Obstacles (also Hindernissen wie zum Beispiel Rampen oder Slidestangen). „Aber eine Überdachung irgendwo am Rand, damit man sich auch mal unterstellen kann, wenn es regnet“, erklärt sie. Grundsätzlich sind die Drei aber zufrieden mit ihrem Ortsteil. „Es ist schön, hier jugendlich zu sein“, sagt Destiny.

Mit dazu bei trägt auch eine Anlaufstelle, die bei Destiny, Mika und Marcel sowie vielen anderen im Ortsteil beliebt ist: Das Jugendzentrum gehört für etliche Kinder und Jugendlichen zum Leben in Pelkum ganz selbstverständlich dazu. Dort nehmen sie an Angeboten teil und treffen sich mit Freunden. Oder finden einfach ein bisschen Ruhe. „Hier kann ich zum Beispiel hinkommen, wenn ich mal Stress mit meinen Geschwistern habe“, sagt die 13-Jährige.

Damit das Casino auch weiterhin gut bei der Zielgruppe ankommt, und damit das Leben für Kinder und Jugendliche im Stadtteil attraktiv bleibt, versucht auch das Team im Jugendzentrum immer wieder die Wünsche der jungen Pelkumer zu ergründen. So wie zum Beispiel beim Jugendforum im Frühling diesen Jahres. „Wir haben die Fragen gestellt, was ihnen in Pelkum fehlt und was man mal machen könnte“, erinnert sich André Girod von der Stadtteilarbeit der Awo.

Jugendforum: Kindertrödel, Stadtteilfest und Kletterturm oben auf der Wunschliste

Per Online-Plattform verschafften die Verantwortlichen sich so einen Überblick über das Meinungsbild. „Dabei haben sich drei Topthemen herauskristallisiert“, erzählt Girod. Neben dem Kindertrödel sei auch der Wunsch nach einem Kletterturm laut geworden. „Da schauen wir noch, wie wir das umsetzen können. Wir sind mit dem Bezirksbürgermeister im Gespräch“, so Girod.

Ein Kletterturm müsse auch nicht zwingend auf dem Gelände des Casino stehen, betont Katharina Braukmann von der offenen Kinder- und Jugendarbeit. „Wir könnten uns den Kletterturm auch gut an einer anderen Stelle in Pelkum vorstellen, da er ein Angebot für den gesamten Stadtteil sein soll.“ Gleiches gelte für das dritte Top-Thema, das den Kindern und Jugendlichen auf den Nägeln brennt: „Sie wünschen sich ein Stadtteilfest“, erzählt Girod.

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