Krankenbus wird nicht gebraucht

23 Stunden im Bus: Das List hat die Hinfahrt nach Rom geschafft

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Vom Busparkplatz ging es direkt zu den Bungalows.

Mit etwas Verzögerung aber doch erstaunlich nah dran am Zeitplan sind die 900 Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs, ihre Lehrer und die Betreuer der Firma Höffmann in Rom angekommen. Um kurz nach halb eins parkten die 15 Busse unter Pinien und bekamen rasch Zuwachs.

Rom - Auch die 150 Schüler der Abschlussklassen, die sich schon am Dienstag auf den Weg nach Neapel gemacht hatten, sind inzwischen in Rom angekommen und erkundeten genauso wie ihre Mitschüler die weitläufige Anlage südwestlich der Millionen-Metropole. Die Reisestrapazen waren den Teilnehmern kaum anzusehen, alle freuten sich darauf, endlich aus dem Bus aussteigen zu dürfen und ihre Bungalows zu beziehen.

Rund 23 Stunden vorher waren sie im Hammer Westen in die Busse gestiegen und hatten sich auf den Weg in die Ewige Stadt gemacht. Nach kleineren Staus trafen sich alle am Rasthof Geiselwind wieder, wo prompt die Filiale der ortsansässigen Fastfood-Kette gestürmt wurde. Satt und zufrieden dauerte es nicht lange, bis die meisten Schüler einschliefen und erst wieder in Italien aufwachten.

"Last Christmas" im März

In der Nacht hatte es einen Fahrerwechsel gegeben, sodass der Tross seinem Ziel ohne größere Verzögerung immer näher kam. Während in einigen Bussen noch Müdigkeit vorherrschte wurde in anderen schon mächtig Stimmung gemacht. Passend zu den schneebedeckten Gipfeln Norditaliens schallte der Weihnachts-Evergreen „Last Christmas“ aus den Lautsprechern und weckte auch den letzten Langschläfer auf.

Angekommen: Das List-Kolleg erobert die Bungalow-Anlage

Nach dem Frühstück kurz vor Florenz dauerte es nicht mehr lange bis die ersten Straßenschilder mit der Aufschrift „Roma“ an den Bussen vorbeirauschten und die Vorfreude noch einmal steigerten.

„Wir haben eine super Stimmung, alle strahlen“, freute sich Schulleiterin Heike Stiepelmann über die entspannte Fahrt. Der Krankenbus – extra eingesetzt für Verletzungsfälle während der Anreise – wurde fast nicht genutzt und blieb die meiste Zeit bis zum Zielort leer.

In unserem Live-Ticker zur Fahrt berichten wir für Sie aktuell aus Rom.

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