Mega-Gruppe, Mega-Logistik... und Mega-Stolz auf die Rom-Fahrer

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Betreuerin Friederike Feldmann bei der Stadtführung,

Rom - Mehr 60 Mitarbeiter, riesige Kühlanhänger, eine mobile Großküche und ein Zelt, länger als die meisten Schützenfest-Zelte. Eine solche Infrastruktur war erforderlich, um die rund 900 Schüler und Lehrer des Friedrich-List-Berufskollegs auf der Bungalowanlage südwestlich von Rom zu versorgen.

Organisator Andreas Höffmann bei seiner abendlichen Ansprache.

Organisiert hat die Reise die Firma Höffmann, die spezialisiert ist auf so große Gruppen. „Wir machen jedes Jahr etwa 30 Schulfahrten in dieser Größenordnung“, sagt Junior-Chef Andreas Höffmann zwischen zwei Gesprächen mit Mitarbeitern. Er ist den ganzen Tag mit den Schülern unterwegs. „Da wird man dann mit allen möglichen Sachen konfrontiert. Bei so großen Gruppen müssen rund um die Uhr Fragen geklärt werden.“

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20 Busbegleiter sorgten dafür, dass die einzelnen Gruppen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – und sich nicht verlaufen. „Das ist ein junges Team, das sich schnell anpassen kann. Alle müssen flexibel sein“, betont Höffmann.

Flexibel ist auch Friederike Feldmann. Sie ist 22 Jahre alt, studiert deutsch und Theologie auf Lehramt. Feldmann ist bereits ein alter Hase und hat 16 Reisen nach Rom mitgemacht. Nach der Abfahrt am vergangene Freitag vergingen keine zwei Minuten, bis sie dem ersten Schüler einen lockeren Spruch drückte. Alle lachten, ihre neuen Schützlinge hatte sie auf ihrer Seite. „Die Betreuer müssen die Sprache der Schüler sprechen, anders geht es nicht“, meint Andreas Höffmann.

Schüler bei der Abreise.

Ihm imponiert besonders, dass sich fast alle Schüler des List-Kollegs auf das Abenteuer Rom eingelassen haben und niemand sein eigenes Ding durchgezogen hat. „Das sind schließlich auch viele Erwachsene. Alle sind zu einer großen Gemeinschaft geworden“, sagt Höffmann. „Das wird man auch hinterher in der Schule merken.“

Grill-Abend und Party zum Abschluss der Rom-Fahrt

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