Lippeparkfest abgesagt: Darum klappt es auch 2021 nicht

Lippeparkfest in Hamm
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Besuchermassen schieben sich 2019 über das Gelände des Lippeparkfests.

Nach dem Weinfest hat die Herringer Interessengemeinschaft (HIG) nun auch das Lippeparkfest, das im September in Bockum-Hövel, Herringen und Pelkum steigen sollte, abgesagt. Es soll eine kleine Ersatzveranstaltung geben.

Herringen – Lange Zeit hatte Peter Scholz, Vorsitzender der Herringer Interessengemeinschaft (HIG), gehofft, dass das Lippeparkfest am 5. September stattfinden kann. Auch die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen sprachen nicht dagegen. Doch mit Blick auf die Entwicklung und die Sorge vor einer vierten Welle seien viele Teilnehmer zurückhaltend, so dass es nicht möglich war, das gesamte Gelände zu bespielen, sagt der HIG-Vorsitzende Peter Scholz. Zudem sei es schwierig, für die Fläche ein Hygienekonzept zu erstellen. Dafür sei sie einfach zu groß und vor allem die Zeit zu kurz. Alternativ soll es aber auf dem Herringer Marktplatz ein Sommerfest geben. Und dafür werden noch Mitstreiter gesucht.

Das gleiche Schicksal wie dem Lippeparkfest hatte bereits zu Beginn des Jahres das Radfest NRW ereilt, auf dem parallel zahlreiche Aktionen für Jung und Alt durchgeführt werden sollen. Die Veranstalter hier und die HIG hoffen jetzt, dass sie wenigstens im kommenden Jahr unbeschwert feiern und beide Großveranstaltungen durchführen können.

Lippeparkfest abgesagt: Kleines Sommerfest als Ersatz

Deutlich kleiner wird das für den 5. September geplante Sommerfest der HIG auf dem Marktplatz ausfallen. Es soll ähnlich wie die früheren Maifeste aufgezogen werden. Der Beginn ist für 11 Uhr, das Ende für etwa 19 Uhr geplant. „Ab 13 Uhr soll es ein Bühnenprogramm geben.“

Info

Wer mitmachen möchten, kann sich bei der HIG melden, Telefon 02381/306464 oder Mail an info@herringen.de.

Mit den „White Heads“ steht auch schon der erste Teilnehmer fest. „Weitere Anfragen an Musikgruppen sind gestellt.“ Mit einbeziehen wolle man, so Scholz, die Altengerechte Quartiersentwicklung. Aber auch Einrichtungen wie das Jugend- und Stadtteilzentrum „Haus der Jugend“, Kitas oder andere Vereine könnten mitmachen und sich bei der HIG melden.

Das betrifft auch Standbetreiber, beispielsweise für Speisen und Getränke. Sofern es die Corona-Schutzbestimmungen ermöglichen, soll es an diesem Tag auch eine Kinderbelustigung geben.

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