Wie sind die (Müll-) Probleme im Lippepark in den Griff zu kriegen?

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Müll im Lippepark.

Herringen/Pelkum - Die Bezirksvertretung Herringen will in den kommenden Wochen nach Möglichkeiten suchen, wie die Probleme im Lippepark – vor allem das hohe Müllaufkommen – in den Griff bekommen werden können.

Das kündigte Andreas Feike, Chef der SPD-Bezirksfraktion, an. „Der Park fällt in unseren Zuständigkeitsbereich.“ Bereits am Mittwoch, 2. Mai, werden sich Bezirksvorsteher Klaus Alewelt und Vertreter der einzelnen Fraktionen unter anderem mit OB Thomas Hunsteger-Petermann und Anwohnern im Lippepark treffen, um Bilanz vom 1. Mai zu ziehen.

Im Vorfeld der nächsten Bezirksvertretersitzung am Mittwoch, 9. Mai, findet dann eine Begehung mit der gesamten Bezirksvertretung statt. Daran teilnehmen wird auch der Rechtsdezernent der Stadt Hamm, Jörg Mösgen.

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Auslöser hierfür ist der Antrag der SPD-Fraktion, für den Lippepark eine Nutzungsverordnung zu erstellen. Diese hatte die BV am 12. Oktober auch beschlossen. Wie Feike ausführte, wolle man darüber hinaus zeitnah an einem Samstag- oder Sonntagabend bei gutem Wetter den Park aufsuchen, um mit den Besuchern zu sprechen. „Dazu sind wir Bezirksvertreter da“, meinte Feike.

Freizeit-Müll im Lippepark und auf der Kissinger Höhe

Für den Fraktionsvorsitzenden ist der Saisonstart im Lippepark mit seinen wiederkehrenden Problemen ein „guter Beleg“ dafür, wie wichtig eine – mehrsprachige – Parkordnung ist. Den von der Stadt angekündigten Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes sehe er eher skeptisch. Er könne keine Verwarngelder aussprechen.

Dessen ist sich auch die Stadt bewusst. Zur Unterstützung der Sicherheitsleute werde man am kommenden Wochenende, so es denn das Wetter erforderlich macht, daher doch einen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes in den Park schicken, so Stadtsprecher Tom Herberg. Parallel dazu arbeitet die Stadt an einer ergänzenden Beschilderung, ebenfalls mehrsprachig. Zudem sollen am Montag zusätzliche Abfallbehälter aufgestellt werden.

Neben der Bezirksvertretung und der Stadt wird sich auch die Herringer Interessengemeinschaft (HIG) des Problems annehmen und bei ihrem nächsten Netzwerktreffen am 12. Mai mit Anwohnern und Vereinen über Lösungsmöglichkeiten sprechen.

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