Lippefähre Lupia bleibt an Land - Ansteckungs-Hotspot

Das Coronavirus-Ansteckungsrisiko auf der Lupia ist dem Lippeverband zu hoch.
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Das Coronavirus-Ansteckungsrisiko auf der Lupia ist dem Lippeverband zu hoch.

Die Lippefähre Lupia am Schloss Oberwerries in den Lippeauen wird nicht nur bei schönem Wetter stark genutzt. Ob und wann sie in diesem Jahr zu Wasser gelassen wird, ist noch völlig offen.

Hamm - Von Ostern bis Oktober lautet normalerweise die Eselsbrücke, mit deren Hilfe man sich die Betriebszeiten der Lippe-Fähren gut merken kann. Aus mehreren Gründen hat sich der Lippeverband aber nun entschlossen, die Lupia bis auf Weiteres nicht zu Wasser zu lassen.

„Da mehrere Tausend Gäste pro Saison unsere Fähren nutzen, die Überfahrt manuell per Hand erfolgt und die Menschen dicht an dicht an Bord stehen, können wir ein erhöhtes Ansteckungspotenzial mit dem Coronavirus hier nicht ausschließen“, erklärt Dr. Emanuel Grün als Technischer Vorstand des Lippeverbandes. Um diesen „Ansteckungs-Hotspot“ zu vermeiden, bleiben alle drei Fähren erst mal an Land.

Wechseldienst soll Infektionsketten zerreißen

Die Betriebsteams des Lippeverbandes haben sich auf das Coronavirus eingestellt: Sie arbeiten im wöchentlich wechselnden Schichtbetrieb zu Hause und vor Ort, um Infektionsketten zu vermeiden. Daher nehmen die Mitarbeiter in erster Linie die Basisaufgaben wahr, die im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge aufrechterhalten werden müssen.

Zu den Kernaufgaben gehören unter anderem der Hochwasserschutz, der Betrieb von Kläranlagen, Pumpwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Abwasserkanälen sowie Wasserläufen.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos hier:

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