Amtsleiter ein Bauernopfer?

Linke kritisiert wegen „unendlicher Geschichte“ um „Phantom im Rathaus“ die Stadtführung

Im Hammer Rathaus spielten sich Vorgänge ab, die noch immer von Staatsanwaltschaft und Bezirksregierung untersucht werden.
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Im Hammer Rathaus spielten sich Vorgänge ab, die noch immer von Staatsanwaltschaft und Bezirksregierung untersucht werden.

Zu einer „unendlichen Geschichte“ werde sich die Thematik „Phantom im Rathaus“ auswachsen, mutmaßt die Ratsgruppe der Linken.

Hamm – Dass der kaltgestellte Amtsleiter Wolfgang Müller nun rechtliche Schritte eingelegt habe, sei „durchaus nachzuvollziehen“, so Linken-Ratsherr Roland Koslowski in einer Presseerklärung. „Wir gehen nicht davon aus, dass er die Anmeldung unter den bekannten Scheinadressen vorgenommen hat.“

Auch zur Verwendung der DRK-Großspenden haben die Linken eine Meinung. Sie seien „vermutlich nicht ohne Rücksprache und Rückendeckung verausgabt worden“. Es entstehe „der Eindruck eines Bauernopfers, während der zuständige Fachbereichsleiter, aber auch das Personalamt nicht ansatzweise in die Verantwortung genommen werden“. Koslowski weiter: „Aber wir leben ja in Zeiten von Einzeltätern, das ist einfach, bequem und schließt politische Verantwortung aus.“

Statt Staatsanwaltschaft und Bezirksregierung wegen der schleppende Ermittlungen in die Pflicht zu nehmen, kritisiert Koslowski die Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Marc Herter. Dessen Worte von einer „lückenlosen Aufklärung“ seien „vor allem eines: Worte“.

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