Kein Arzt mehr

Akuter Handlungsbedarf bei Abtreibungen in Hamm

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Hamm - Es handele sich bei einem Schwangerschaftsabbruch nicht nur um eine gravierende Lebensentscheidung, sondern auch um einen schweren medizinischen Eingriff, erklärt Marion Josten, Ratsfrau der Linken in Hamm in einer Pressemitteilung.

Die Linken in Hamm sehen akuten Handlungsbedarf auf Grund der fehlenden Möglichkeiten für Frauen in Hamm einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. „Dafür sollten allen verlässliche und angemessene Informationen zur Verfügung stehen“, so Josten. 

Leider würde dies derzeit für Ärzte durch den umstrittenen Paragraphen 219a erschwert werden. Daher möchte die Linke einen Antrag in den Rat einbringen, demzufolge in Zukunft das Gesundheitsamt in Hamm die notwendigen Informationen bereitstellen soll. 

„Frauen, die in eine Notsituation mit einer Schwangerschaft geraten, darf es nicht noch unnötig schwer gemacht werden“, so die Ratsfrau der Linken. Abhilfe durch ein Online-Angebot, worüber beispielsweise die Hamburger Gesundheitsbehörde Informationen für die Frauen bereitstelle, sei laut Josten ein Weg, der auch in Hamm vielen in Not geratenen Frauen helfen könne. 

- WA

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