Angstraum wird beseitigt: Licht für die Kohlenbahntrasse

Die Bauarbeiten haben begonnen: Für die Beleuchtung des Reststücks der Kohlenbahntrasse in Hamm Bockum-Hövel werden die Stromkabel verlegt.
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Die Bauarbeiten haben begonnen: Für die Beleuchtung des Reststücks der Kohlenbahntrasse werden die Stromkabel verlegt.

Endlich gibt es Licht für die Kohlenbahntrasse im Hammer Norden. Die Bauarbeiten entlang des beliebten Fuß- und Radweges haben begonnen und sollen vor Weihnachten abgeschlossen sein.

Hamm-Norden – Bezirksbürgermeister Hartmut Weber verkündete die frohe Botschaft in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Bockum-Hövel. Kurze Zeit später rückten die Maschinen zum Verlegen der Stromkabel an. Bislang war der Weg nur auf einem Teilstück zwischen der Bahnunterführung am Grundhövelweg und dem Graudenzer Weg mit Leuchten versehen. Jetzt wird auch die Strecke zwischen Graudenzer Weg und Römerstraße beleuchtet.

Altes Projekt der SPD wird umgesetzt

Damit wird ein uraltes Projekt der SPD umgesetzt. Bereits im Jahr 2003 hatte der ehemalige Bezirksvertreter Hans-Jürgen Kiowsky dazu erstmals einen Antrag in der Bezirksvertretung gestellt. Die Maßnahme war daraufhin auch ins Beleuchtungsprogramm der Stadt Hamm aufgenommen worden, für andere Maßnahmen auf der Prioritätenliste aber immer wieder nach hinten geschoben und letztlich herausgefallen.

Dabei ist die Kohlenbahntrasse ein gut ausgebauter und beliebter Weg abseits des motorisierten Verkehrs. Sie ist eine gute Verbindung von Bockum-Hövel in den Hammer Norden, von wo aus es nur noch ein kurzes Stück bis in die Innenstadt ist. Die Kohlenbahntrasse wird auch stark als Schulweg genutzt, unter anderem von Schülern der Realschule und des Galilei-Gymnasiums, und sie dient weiterhin als Zuwegung zum Geschäftszentrum an der Römerstraße.

Viele ältere Menschen sind hier unterwegs. Sie scheuen den Weg bei Dunkelheit. Gerade in Winter, wenn es spät hell und früh dunkel wird, ist der unbeleuchtete Weg ein Angstraum.

Die Genossen sorgten für die Finanzierung

Beschlossen wurde die Ergänzung der Beleuchtung noch vor der Kommunalwahl in der Juni-Sitzung der Bezirksvertretung Bockum-Hövel. Die erforderlichen Mittel von 100.000 Euro waren bereits auf Antrag der SPD im Haushalt eingestellt, allerdings für die Installation eines Wasserspiels auf dem Höveler Markt, das im Sommer für Abkühlung sorgen sollte.

Doch die Genossen haben diesen Plan fallen lassen. Nach wie vor stehe der für diesen Bereich vorgesehen Rahmenplan aus, hatte der ehemalige Fraktionsvorsitzende, Damian Chatha, begründet. „Die Gestaltung des Marktplatzes sollte aber in die Gesamtüberplanung mit einbezogen werden“, so Chatha im Juni. Daher habe man sich überlegt, wo man das Geld sinnvollerweise einsetze.

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