Konzept für sichere Nutzung

Lehrschwimmbecken öffnen ab Oktober wieder

Schwimmbecken; Schwimmer; Schwimmunterricht
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Ab 1. Oktober dürfen unter Einhaltung der Sicherheitsbedingungen die Lehrschwimmbecken wieder genutzt werden.

Vereine, Schulen und Schwimmkurse können die Lehrschwimmbecken ab dem 1.  Oktober wieder nutzen. „Wir können die Becken bald wieder unter Vorbehalt öffnen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Das passiert früher als geplant, nachdem die Infektionszahlen bis vorgestern deutlich gesunken waren.

Hamm – Ausnahme ist das Aktivbecken des Maximare, das bis mindestens Ende November geschlossen bleibt.

In den Lehrschwimmbecken haben etliche Kinder das Schwimmen gelernt. Neben dem Schul- und Vereinssport finden dort Fitness- und Seepferdchenkurse statt. Das war wegen der Corona-Pandemie seit März nicht mehr möglich. Weil aus Hygienegründen weniger Schüler als üblich ins Wasser dürfen, lohnte sich bis zuletzt der Reinigungsaufwand nicht.

In den kommenden zwei Wochen werde nun ein Konzept erarbeitet, um eine sichere Nutzung zu ermöglichen. Auch die Vereine würden dabei etwa bei der Reinigung beteiligt. Einige Regelungen sind schon jetzt bekannt. Demnach muss für einen Schwimmer im Becken sieben Quadratmeter Platz sein. Das bedeutet, dass jeweils zehn bis 15 Personen gleichzeitig ins Wasser dürfen.

Ebenfalls zum 1. Oktober dürfen Vereine und Gruppen städtische Räumlichkeiten wieder für ihre Zwecke – etwa coronagerechte Veranstaltungen – nutzen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Schulräume und Aulen.

Hunsteger betonte, dass die Lockerungen nur so lange gelten, wie es die jeweils aktuelle Infektionslage zulässt. Sollte die Zahl der Corona-Fälle drastisch ansteigen, würden die Lehrschwimmbecken und Räume wieder geschlossen. „Wir hoffen aber nicht, dass es noch einmal soweit kommt“, sagte er.

Pumpe im Maximare muss repariert werden

Das Lehrschwimmbecken des Maximare bleibt hingegen mindestens bis Ende November gesperrt. Das erklären die Stadtwerke. In dem sogenannten „Aktivbecken“ hatte es im Mai einen Wasserschaden gegeben. Seitdem ist der Betrieb dort eingestellt. Schaden im Maximare noch nicht behoben.

Als Ursache wurden defekte Pumpen ausgemacht. An die eigentliche Reparatur machte man sich nicht sofort, weil aus Sicht der Stadtwerke zunächst geklärt werden musste, wer für die Reparatur aufkommt – je nachdem, ob es sich um einen Gewährleistungs- oder einen Versicherungsfall handelt. Mittlerweile steht einer Unternehmenssprecherin zufolge fest, dass die Versicherung zuständig ist.

Damit ist es jedoch nicht getan. Der Austausch der betroffenen Pumpen gestaltet sich nämlich schwieriger als gedacht. Die Herstellerfirma, die auch die Reparatur übernehme, warte noch auf ein wichtiges Ersatzteil, sagte die Stadtwerke-Sprecherin. Deshalb werde es bis mindestens Ende November dauern, bis das Becken wieder genutzt werden könne. Betroffen sind davon neben Schulen auch Sportvereine und Kindergärten, die dort Schwimmkurse anbieten.

Ein eigenes Hygienekonzept, wie es derzeit für alle anderen Lehrschwimmbecken erarbeitet werden muss, ist im Aktivbecken des Maximare nach Stadtangaben nicht notwendig, da das dortige Lehrschwimmbecken vom Reinigungspersonal des Hallenbades mitbetreut wird. Das Aktivbecken war 2016/17 für 2,8 Millionen Euro errichtet worden; es ersetzt mehrere kleinere Becken an verschiedenen Schulen.

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