Kein Seepferdchen bis zum Herbst: Lehrschwimmbecken bleiben weiter geschlossen - Ersatzkonzept für Schulen

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Schwimmen zu lernen ist für Hammer Kinder derzeit schwierig. Die Lehrschwimmbecken sind bis Ende Oktober geschlossen.

Hamm – Einzig das so genannte Aktivbecken im Maximare dürfte öffnen, liegt aber still, weil nach einem Wasserschaden nicht klar ist, wer für die Reparatur aufkommen soll. Erst Ende September soll es dort weitergehen. Für den Schulsport haben Stadt und Maximare mittlerweile ein Ersatzkonzept erarbeitet.

Üblicherweise ist das Lehrschwimmbecken des Maximare durchgehend belegt: Kindergärten, Schulen und Vereine teilen sich die Halle, neben dem Schul- und Vereinssport finden dort Fitness- und Seepferdchenkurse statt. Doch seit Mitte Mai ruht der Betrieb; nicht wegen Corona, sondern wegen eines Wasserschadens. Defekte Pumpen seien die Ursache, sagte Maximare-Betriebsleiter Christian Garlepow.

Schadensbehebung voraussichtlich Ende September

Technisch gilt die Behebung des Schadens offenbar nicht als Problem; dass bis jetzt nichts geschehen ist, liegt an rechtlichen Fragen. Man habe zunächst klären müssen, ob es sich um einen Gewährleistungs- oder einen Versicherungsfall handele, sagte ein Stadtwerke-Sprecherin. Das städtische Tochterunternehmen betreibt sämtliche Lehrschwimmbecken in Hamm und hatte das Aktivbecken des Maximare 2017 für 2,8 Millionen Euro errichten lassen.

Inzwischen gehen die Stadtwerke der Sprecherin zufolge von einem Versicherungsfall aus. Der Schaden solle bis Ende September behoben und das Becken dann wieder nutzbar sein.

Lehrschiwmmbecken weiterhin geschlossen

Alle anderen Lehrschwimmbecken bleiben einem Stadtsprecher zufolge bis mindestens zum 31.Oktober geschlossen. Weil aus Hygienegründen weniger Schüler als üblich ins Wasser dürfen, lohne der Reinigungsaufwand nicht. Das Aktivbecken sei davon ausgenommen, weil es vom Maximare-Personal mit gereinigt werde.

Doch selbst wenn der Betrieb im Aktivbecken wieder aufgenommen wird, dürfen weniger Kursteilnehmer als bisher ins Wasser. Um die Ausfälle im Schulsport in Grenzen zu halten, hat die Stadt mittlerweile ein Ersatzkonzept vorgelegt. Im Maximare sowie den Hallenbädern in Bockum-Hövel, Heessen und Herringen könnten Schüler die Sammelumkleiden und Sportbecken im Klassenverband nutzen, sagte der Stadtsprecher. Im Becken und unter den Duschen sei der Abstand zu anderen Badegästen zu wahren. Der Betrieb, so der Stadtsprecher, laufe langsam wieder an.

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