Angestellte fordern mehr Lohn

Lehrer streiken am Mittwoch: Unterrichtsausfall erwartet

+
Symbolbild.

Hamm – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft die Tarifbeschäftigten an Hammer Schulen und Hochschulen für Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik auf. An den Schulen sei mit Unterrichtsausfall in Hamm zu rechnen, teilt die GEW mit.

Die Gewerkschaft fordert ein Gehaltsplus von sechs Prozent, monatlich sollen es mindestens 200 Euro mehr sein. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) hatte das zuletzt als überzogen zurückgewiesen; die zweite Verhandlungsrunde war ergebnislos geblieben.

An welchen Schulen angestellte Lehrer streiken, ist nicht bekannt. An öffentlichen Hammer Schulen arbeiten nach Angaben der Bezirksregierung 446 Tarifbeschäftigte; das sind 22,5 Prozent des Personals. Darunter fallen neben angestellten Lehrern vor allem Sozialarbeiter und Verwaltungsmitarbeiter. Die GEW weist darauf hin, dass durch einen Warnstreik ausgefallener Unterricht nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht durch beamtete Kollegen übernommen werden dürfe. Inwieweit Unterricht ausfalle, könne im Vorfeld aber nicht abgeschätzt werden. Auch die Stadt mochte hier keine Prognose abgeben.

Keine Auswirkungen an der Hochschule

Keine negativen Auswirkungen erwartet man an der Hochschule Hamm-Lippstadt. In der vorlesungsfreien Zeit werde der Warnstreik vermutlich keine Folgen zeigen, sagte eine Sprecherin.

Die GEW ruft Streikende zu einem Treffen am morgigen Mittwoch um 8.30 Uhr am Hammer Bahnhof auf. Vorn dort geht es dann nach Dortmund.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare