Leben in Rhynern wird sicherer - sogar die Zahl der Einbrüche ist recht niedrig

Wohnungseinbruch
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25 Mal wurde 2019 im Bezirk Rhynern eingebrochen - das ist vergleichsweise wenig.

In Rhynern finden stadtweit die wenigsten Straftaten statt. Die Zahl der Einbrüche ist gesunken, nachdem organisierte Banden gefasst wurden.

Das Leben im Stadtbezirk Rhynern ist wieder einmal etwas sicherer geworden. 675 Straftaten erfasste die Polizei Hamm im Jahr 2019. Das sind noch einmal rund 60 weniger als im Vorjahr, als bereits ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2017 und 2016 zu verzeichnen war. In Rhynern finden damit stadtweit die wenigsten Straftaten statt.

Im vergangenen Jahr landete der Stadtbezirk in diesem inoffiziellen „Ranking“ noch hinter dem Bezirk Pelkum auf Platz zwei. Eine der größten der Sorgen vergangener Jahre ist deutlich kleiner geworden: die Wohnungseinbrüche. Hatte die Zahl in 2016 mit 96 Taten einen Höchstwert erreicht, so können die Rhyneraner Bürger mittlerweile deutlich beruhigter sein. Im vergangenen Jahr wurden 25 Einbrüche oder Einbruchsversuche festgestellt. Das passt zum Trend mit 21 und 29 in den beiden Vorjahren.

Hier erzielt die Kommission der Polizei offensichtlich gute Erfolge. Ihr gingen organisierte Einbrecher-Banden ins Netz. Und die Bürgerinformation zur Prävention fruchtet. Dazu gehören unter anderem Sicherungen der Häuser und Wohnungen sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft. „Wir freuen uns, dass wir hier erfolgreich sind. Das heißt, aber nicht, dass wir nun nachlassen. Wir werden diese Arbeit fortsetzen“, verspricht Polizeisprecher Hendrik Heine.

Zahl der Fahrraddiebstähle hat sich halbiert

Die schwerwiegenden Straftaten wie Sexualdelikte, Raub und gefährliche Körperverletzung bleiben in Rhynern gering. Auch die Zahl der Taschendiebstähle, zuletzt häufiger in Supermärkten, ist mit nur zwei Fällen besonders erfreulich. Auch die Zahl der Fahrraddiebstähle – häufig an Schulen und am Freibad – ist gesunken. Seit 2016 hat sie sich halbiert. Die Haupt-Tatorte in Rhynern bleiben die beiden Autobahn-Raststätten. Dabei gibt es in einem Bereich ebenfalls einen deutlichen Rückgang: die Diebstähle aus Kraftfahrzeugen. Zwar gibt es Autoaufbrüche auch abseits der Raststätten, aber besonders die Planenschlitzer an den dort parkenden Lkw trieb diese Statistik zuletzt in die Höhe.

Putzfimmel? Diebe klauen gleich mehrere Staubsauger aus Lkw

Den Spitzenwert gab es im Jahr 2017 mit 227 Taten. Nach einem deutlichen Rückgang in 2018 ging die Zahl in 2019 noch weiter zurück und pendelte sich auf das Niveau aus dem Jahr 2016 ein. Problem Nummer eins bleiben aber die Tankbetrügereien. 187-mal machten sich 2019 Fahrzeugführer nach dem Tanken aus dem Staub, ohne die Rechnung zu begleichen.

Viele Fälle von Betrug an der Autobahntankstelle

Lediglich fünf Fälle stammen von den „normalen“ Tankstellen im Stadtbezirk, alle andere Taten fanden an der Raststätte statt. Auffällig hier: Der größte Teil (136) betraf die Raststätte Süd, also in Fahrtrichtung Osten. An der Raststätte Nord waren es „nur“ 46 Tankbetrügereien.

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