Ein neuer Ortsname für die Stadt Hamm?

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Hamm - Auf den Ortsschildern heißt es schlicht „Hamm“. Das könnte sich ändern: Das Landesheimatministerium hat am Freitag per Erlass Zusatzbezeichnungen für Stadt- und Ortsnamen erlaubt. Möglich sind Mundartnamen, Hinweise auf historische Ereignisse und die Bedeutung einer Kommune. 

Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) erhofft sich davon einen „Beitrag zur Identitätsstiftung in den Orten“. Doch während die Kölner sich auf „Kölle“ und die Drensteinfurter sich auf „Stewwert“ freuen dürfen, heißt Hamm auf Platt schlicht „Hamm“. Auch für die Ortsteile sieht Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann da wenig Perspektive: Abweichende plattdeutsche Eigennamen seien nicht bekannt, entsprechende Zusätze dementsprechend unwahrscheinlich. 

Und Hinweise auf die Bedeutung der Stadt? Während Aachen nun „Kaiserstadt“ und Münster die „Stadt des Westfälischen Friedens“ werden könnten, fehlte für Hamm bei einer WA-Umfrage 2011 die zündende Idee. Sieger wurde damals „Hamm an der Lippe“, was die Verwaltung wenig prägnant fand. Auch Bad Hamm, Lippe-, Elefanten-, Hochschul- oder Hansestadt Hamm kamen nie aufs Ortsschild.

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