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Kunstprojekt „Seilfahrt“ und Spielplatz „Schacht Franz“ feierlich eingeweiht

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Seilfahrt Hamm Im Westen was Neues
Die Stempelskulptur gehört zu den sieben Kunstobjekten, die gestern im Rahmen von „Im Westen was Neues“ feierlich eingeweiht wurden. © Foto: Rother

HAMM - Mit dem Kunstprojekt „Seilfahrt“ und dem Spielplatz „Schacht Franz“ auf der gleichnamigen Zechenbrache wurden Dienstag die ersten beiden großen Projekte des millionenschweren Entwicklungskonzepts „Im Westen was Neues“ feierlich eingeweiht. Weitere seien bereits durchfinanziert oder in Planung, sagte der Oberbürgermeister im Beisein von mehreren hundert Gästen.

Die „Seilfahrt“ besteht aus insgesamt sieben Stationen und überträgt die Tiefe des Schachtes in die waagerechte Ebene. Geschaffen wurde sie von Schülern der Michael-Ende-Schule und dem Künstler Helmut Berger, der sich bei Schule, Stadt sowie beim Bergbau für die Unterstützung bedankte. Rund 250 000 Euro, finanziert vom Bund, vom Land und der Stadt, hat das Projekt gekostet. Die dort ausgestellten Bergbaumaterialien sollen den Strukturwandel an diesem Standort symbolisieren. Martina Sommer-Muhle, Leiterin der Michael-Ende-Schule, bedauerte, dass das Projekt nach nunmehr rund drei Jahren abgeschlossen wurde.

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Es ist aber kein Abschied für immer: Denn sie und der OB unterzeichneten zu Beginn der Feierstunde ein Patenschaftsabkommen. Demnach übernimmt die Förderschule Lernen die Patenschaft über das Kunstprojekt. „Einige unserer Schüler werden regelmäßig nach dem Rechten sehen und Auffälligkeiten umgehend melden“, sagte Sommer-Muhle. Falls erforderlich und möglich, werde man Verunreinigungen beseitigen und Ausbesserungsarbeiten vornehmen, kündigte sie an.

Für Hunsteger-Petermann, Bezirksvorsteher Klaus Alewelt (Herringen) und den Beirats-Vorsitzenden Horst Podzun war dies das Stichwort: Sie appellierten an alle, die „Seilfahrt“ und den Spielplatz pfleglich zu behandeln. -stg

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