Weil er im Baumarkt nicht einkaufen durfte: Kunde verletzt Angestellte

Eine Kundin nimmt an einer Abholstation am Toom-Baumarkt ihre vorab über das Internet bestellten Waren von einem Mitarbeiter in Empfang. Seit dem 16.12.2020 gilt bundesweit ein harter Lockdown. Baumärkte dürfen nun nicht mehr wie bislang für Privatkunden öffnen. Vorbestellte Ware darf jedoch nach wie vor persönlich abgeholt werden.
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Baumärkte dürfen derzeit nur von Gewerbetreibenden oder Gartenbau-Kunden genutzt werden. Das passte einem Kunden in Hamm offenbar nicht.

Weil ein Mann in Hamm nicht wahrhaben wollte, dass er im Baumarkt wegen der Corona-Vorschriften nicht einkaufen darf, wurde er so ungehalten, dass er eine Mitarbeiterin verletzte.


Hamm - Der unbekannte Mann hatte am Freitag gegen 13.50 Uhr den Toom-Baumarkt an der Dortmunder Straße betreten. Von einer 41-jährigen Verkäuferin wurde er jedoch aufgefordert, den Markt wieder zu verlassen, da er kein Gewerbe habe. Das ist in der aktuellen Coronaschutzverordnung so geregelt. Das tat der Mann zunächst zwar auch. Er kam jedoch nach kurzer Zeit zurück und verletzte die 41-Jährige mit einem Sechskantschlüssel leicht. Damit nicht genug: Nach dem Verlassen des Marktes trat der Unbekannte noch gegen den Außenspiegel eines geparkten Autos, bevor er dann flüchtete.

Die Polizei sucht den Querulanten nun: Schätzungen zufolge ist er zwischen 30 und 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und hat eine schmale Statur sowie blaue Augen. Er sprach mit polnischem Akzent und trug eine blaue Strickmütze und einen schwarzen Kapuzenpullover.

Hinweise zur Tat werden von der Hammer Polizei unter der Telefonnummer 02381/916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen genommen. - WA

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